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IT und Kommunikationstechnik – spezialisiert auf IT-System-Elektroniker/in

Dein Berichtsheft für
IT-System-Elektroniker/in.

Netzwerkdosen setzen, Rechner aufsetzen, Anlagen in Betrieb nehmen, Störungen einkreisen – zwischen Baustelle, Serverraum und Ticketsystem bleibt wenig Zeit fürs Berichtsheft. AzubiBericht erstellt dir ein prüfungssicheres Berichtsheft als IT-System-Elektroniker/in in wenigen Minuten.

Drei Jahre Ausbildung, jede Woche ein Nachweis

AzubiBericht übersetzt deine Einsätze in Montage, Installation und Service in saubere, prüfungssichere Berichte – ohne Word- oder Excel-Chaos.

IHK-konforme Inhalte

Kabelwege, Netzwerktechnik, Endgeräte, Inbetriebnahme und Servicefälle werden so formuliert, wie der Prüfungsausschuss sie erwartet.

Passt zu Montage und Service

Ob Baustellenwoche, Rufbereitschaft oder Ticketdienst: Du trägst nach, wann du Zeit hast, ohne dass Wochen verloren gehen.

Erkennt die gestreckte Prüfung

Teil 1 im vierten Halbjahr zählt mit 20 Prozent. Dein Heft zeigt, dass die Inhalte davor wirklich behandelt wurden.

Konkrete Tätigkeitsbeispiele für IT-System-Elektroniker/in

Diese Beispiele zeigen typische Inhalte, die in deinem Berichtsheft nachvollziehbar und fachlich sauber dokumentiert werden sollten.

Netzwerkdose gesetzt, Kabel nach Klasse D aufgelegt und Strecke mit dem Kabeltester geprüft.

Arbeitsplatzrechner aufgebaut, Betriebssystem installiert und in die Domäne aufgenommen.

Telefonanlage konfiguriert, Rufnummern zugewiesen und Gesprächsaufbau getestet.

Störung an einem Switch eingegrenzt, Port getauscht und die Maßnahme im Ticket dokumentiert.

Ausbildung IT-System-Elektroniker/in: Dauer, Struktur und Prüfung

Dein Berichtsheft muss zur Ausbildungsordnung passen, nicht zu einer allgemeinen Vorlage. Die folgenden Angaben sind die Eckdaten, an denen sich Ausbilder und Prüfungsausschuss orientieren.

Regelausbildungsdauer

3 Jahre

Zuständige Stelle

in der Regel die IHK, bei Ausbildung im Informationstechniker-Handwerk die Handwerkskammer

Ausbildungsordnung

IT-System-Elektroniker-Ausbildungsverordnung (ITSEAusbV) vom 28. Februar 2020, BGBl. I S. 268, in Kraft seit 1. August 2020 und seither unverändert; sie hat den Beruf Informations- und Telekommunikationssystem-Elektroniker abgelöst

Die Ausbildung dauert drei Jahre, nicht dreieinhalb – das ist der häufigste Irrtum bei diesem Beruf. Anerkannt ist er nach § 4 Abs. 1 BBiG und damit kein Handwerksberuf; zuständige Stelle ist im Regelfall die IHK. Wer in einem Betrieb des Informationstechniker-Handwerks ausgebildet wird, hat nach § 71 Abs. 7 BBiG die Handwerkskammer als zuständige Stelle. Frag im Zweifel nach, wer deinen Nachweis sehen will.

Geprüft wird in einer gestreckten Abschlussprüfung, eine Zwischenprüfung gibt es nicht. Teil 1 liegt im vierten Ausbildungshalbjahr: der Prüfungsbereich „Einrichten eines IT-gestützten Arbeitsplatzes“, 90 Minuten schriftlich, und er zählt mit 20 Prozent in die Gesamtnote. Teil 1 erstreckt sich nur auf die ersten 18 Ausbildungsmonate und dort nur auf die Berufsbildpositionen 1 bis 7.

Teil 2 besteht aus vier Bereichen: „Erstellen, Ändern oder Erweitern von IT-Systemen und von deren Infrastruktur“ mit 50 Prozent – eine betriebliche Projektarbeit von höchstens 40 Stunden mit Dokumentation, Präsentation und Fachgespräch von zusammen höchstens 30 Minuten –, dazu „Installation von und Service an IT-Geräten, IT-Systemen und IT-Infrastrukturen“ mit 10 Prozent, „Anbindung von Geräten, Systemen und Betriebsmitteln an die Stromversorgung“ mit 10 Prozent und Wirtschafts- und Sozialkunde mit 10 Prozent.

Der Bereich Stromversorgung ist Sperrfach: Er muss mindestens ausreichend sein, sonst ist die Prüfung nicht bestanden. Zusätzlich müssen das Gesamtergebnis und mindestens zwei weitere Bereiche aus Teil 2 mindestens ausreichend sein und kein Bereich ungenügend. Genau deshalb sollten Messungen, Prüfprotokolle und Arbeiten an der Stromversorgung in deinem Nachweis auftauchen.

Verwechsle die Projektdokumentation nicht mit dem Berichtsheft. Die Dokumentation der betrieblichen Projektarbeit ist Prüfungsleistung und wird bewertet; der Ausbildungsnachweis ist Zulassungsvoraussetzung nach § 43 Abs. 1 Nr. 2 BBiG und wird nicht benotet. Beides zu führen ist Pflicht, das eine ersetzt das andere nicht.

Fachrichtungen und Schwerpunkte

  • Einsatzgebiet digitale Infrastruktur
  • Einsatzgebiet leitungsgebundene Netze
  • Einsatzgebiet Funknetze
  • Einsatzgebiet virtuelle Netze
  • Einsatzgebiet Computersysteme
  • Einsatzgebiet Endgeräte
  • Einsatzgebiet Sicherheitssysteme

Schreib im Berichtsheft mit, welcher Schwerpunkt in deinem Betrieb gilt. Der Prüfungsausschuss liest die Einträge vor diesem Hintergrund.

Was in welchem Ausbildungsjahr ins Berichtsheft gehört

Ein Berichtsheft, in dem im dritten Jahr noch die Themen des ersten stehen, fällt auf. Die Schwerpunkte sind aus Ausbildungsrahmenplan und Rahmenlehrplan für IT-System-Elektroniker/in abgeleitet.

1. Ausbildungsjahr

Arbeitsplätze ausstatten, Clients einbinden, Stromversorgung verstehen

Themenschwerpunkte

  • Das Unternehmen und die eigene Rolle im Betrieb (Lernfeld 1)
  • Arbeitsplätze nach Kundenwunsch ausstatten: Hardware, Betriebssystem, Software (Lernfeld 2)
  • Clients in Netzwerke einbinden, Adressierung und Dienste (Lernfeld 3)
  • Schutzbedarfsanalyse im eigenen Arbeitsbereich (Lernfeld 4)
  • Software zur Verwaltung von Daten anpassen (Lernfeld 5)
  • Installieren von IT-Systemen und Geräten samt Anbindung an die Stromversorgung – mit 13 Wochen der größte Block der ersten 18 Monate

So kann es im Bericht stehen

  • Anforderungen für einen Kundenarbeitsplatz aufgenommen, Rechner konfiguriert und die Datenschutzvorgaben eingehalten.
  • Leitungen konfektioniert, Geräte verbunden und die Verbindung dokumentiert.
  • Angebote für IT-Komponenten eingeholt und Spezifikationen sowie Konditionen verglichen.
  • Energiebedarf eines Systems ermittelt und Stromkreise, Verteilung und Leitungen nach den Regeln der Technik festgelegt.

2. Ausbildungsjahr

Netze und Dienste bereitstellen, Serviceanfragen bearbeiten, Teil 1 schreiben

Themenschwerpunkte

  • Serviceanfragen bearbeiten und Störungen systematisch eingrenzen (Lernfeld 6)
  • Cyber-physische Systeme ergänzen (Lernfeld 7)
  • Daten systemübergreifend bereitstellen (Lernfeld 8)
  • Netzwerke und Dienste bereitstellen (Lernfeld 9)
  • Die Lernfelder 1 bis 6 müssen vor Teil 1 der Abschlussprüfung unterrichtet sein – so schreibt es der Rahmenlehrplan ausdrücklich vor
  • Messen und Beurteilen der elektrischen Sicherheit von Geräten und Betriebsmitteln

So kann es im Bericht stehen

  • Netzwerkkomponenten eingebaut, in Betrieb genommen und die Funktion der Übertragungswege geprüft.
  • Schutzleiter- und Isolationswiderstand gemessen, Berührungsstrom festgestellt und die Werte im Prüfprotokoll beurteilt.
  • Störungsmeldung aufgenommen, Fehler eingegrenzt und ein Test- und Diagnoseverfahren ausgewählt.
  • Serverdienst eingerichtet, Zugriff getestet und die Konfiguration für den Support festgehalten.

3. Ausbildungsjahr

Sicherheit vernetzter Systeme, Instandhaltung, Projektarbeit

Themenschwerpunkte

  • Energieversorgung bereitstellen und Betriebssicherheit gewährleisten (Lernfeld 10)
  • Betrieb und Sicherheit vernetzter Systeme gewährleisten (Lernfeld 11)
  • Instandhaltung planen und durchführen (Lernfeld 12, mit 120 Stunden das größte Lernfeld)
  • IT-Sicherheit und Datenschutz in Systemen, Netzen und Übertragungssystemen umsetzen
  • Prüfen der elektrischen Sicherheit von Geräten und Betriebsmitteln, Ergebnisse beurteilen und dokumentieren
  • Betriebliche Projektarbeit: Auftrag, Planung, Umsetzung, Abnahme, Dokumentation

So kann es im Bericht stehen

  • Sicherheitskonzept nach Vorgabe umgesetzt und Zugriffsrechte vergeben.
  • Hard- und Softwaresysteme zur IT-Sicherheit im Netzwerk eingebaut und geprüft.
  • Sichtprüfung und Prüfung der elektrischen Sicherheit an Betriebsmitteln durchgeführt, Mängelbeseitigung eingeleitet.
  • Projektdokumentation und Abnahmeprotokoll erstellt und die Leistung an den Kunden übergeben.

Beispiel-Wochenberichte IT-System-Elektroniker/in

Drei ausgeschriebene Wochen, wie sie ein Prüfungsausschuss gern liest: Tätigkeit, Werkzeug oder System, Ergebnis. Die Beispiele sind erfunden und enthalten keine echten Betriebs- oder Kundennamen – abschreiben bringt dir nichts, als Muster für deine eigene Woche schon.

Woche 9 – 1. Ausbildungsjahr

Arbeitsplatzausstattung und Lager
  • Montag: Drei Arbeitsplätze nach Anforderungsliste aufgebaut, Betriebssystem installiert und in die Domäne aufgenommen.
  • Dienstag: Patchkabel konfektioniert, Dosen aufgelegt und die Strecken mit dem Messgerät auf Durchgang geprüft.
  • Mittwoch: Angebote von zwei Lieferanten für Notebooks verglichen, Spezifikationen und Lieferzeit gegenübergestellt und dem Ausbilder vorgelegt.
  • Donnerstag: Energiebedarf einer neuen Arbeitsgruppe ermittelt und die Aufteilung auf zwei Stromkreise mit dem Elektriker abgestimmt.
  • Freitag: Altgeräte datenschutzgerecht gelöscht, Löschprotokoll erstellt und die Geräte für die Entsorgung erfasst.

Berufsschule: Lernfeld 2 Arbeitsplätze nach Kundenwunsch ausstatten, Lernfeld 1 Rolle im Betrieb.

Woche 24 – 2. Ausbildungsjahr

Netzwerk und Service
  • Montag: Switch im Verteilerschrank eingebaut, Ports dokumentiert und VLAN-Zuordnung nach Plan gesetzt.
  • Dienstag: Schutzleiterwiderstand und Isolationswiderstand an sechs Geräten gemessen und die Werte im Prüfprotokoll beurteilt.
  • Mittwoch: Störungsmeldung „kein Netz im Besprechungsraum“ aufgenommen, Fehler auf ein defektes Patchfeld eingegrenzt und behoben.
  • Donnerstag: Access Point montiert, ausgerichtet und die Abdeckung im Raum gemessen.
  • Freitag: Tickets des Tages nachgearbeitet, Lösungswege im Wiki festgehalten und offene Punkte übergeben.

Berufsschule: Lernfeld 6 Serviceanfragen bearbeiten, Lernfeld 9 Netzwerke und Dienste bereitstellen.

Woche 14 – 3. Ausbildungsjahr

Projektarbeit und Instandhaltung
  • Montag: Projektauftrag „Ausfallsichere Stromversorgung für den Serverraum“ mit dem Ausbilder abgegrenzt und den Zeitplan aufgestellt.
  • Dienstag: Lastberechnung erstellt, USV ausgewählt und die Anbindung an die Verteilung geplant.
  • Mittwoch: Zugriffsrechte für den neuen Dateidienst nach Rollenkonzept vergeben und die Freigaben getestet.
  • Donnerstag: Prüfung der elektrischen Sicherheit an zwölf Betriebsmitteln durchgeführt, zwei Mängel dokumentiert und die Instandsetzung veranlasst.
  • Freitag: Projektdokumentation begonnen: Ausgangslage, Soll-Konzept und Wirtschaftlichkeit beschrieben.

Berufsschule: Lernfeld 10 Energieversorgung bereitstellen, Lernfeld 12 Instandhaltung planen und durchführen.

Häufige Fehler im Berichtsheft als IT-System-Elektroniker/in

Die meisten Beanstandungen haben nichts mit Rechtschreibung zu tun, sondern damit, dass der Eintrag nicht zeigt, was du wirklich gemacht hast. Diese Punkte fallen bei IT-System-Elektronikerinnen und IT-System-Elektroniker besonders oft auf.

Kein Prüfprotokoll im ganzen Jahr

Die Stromversorgung ist Sperrfach, und der Ausbildungsrahmenplan verlangt ausdrücklich Messen, Protokollieren und Beurteilen. Ein Nachweis ohne eine einzige Messung wirkt, als hättest du den größten Risikobereich der Prüfung nie angefasst. Schreib Messgröße, Messmittel und Ergebnis mit.

Projektdokumentation statt Berichtsheft

Die 40-Stunden-Projektarbeit ist Prüfungsleistung, der Ausbildungsnachweis ist Zulassungsvoraussetzung. Wer im dritten Jahr nur noch am Projekt schreibt und das Heft liegen lässt, riskiert die Zulassung – und muss beides am Ende nachholen.

Einsatzgebiet nicht erkennbar

Dein Betrieb legt ein Einsatzgebiet fest, etwa Funknetze oder Sicherheitssysteme. Wenn im Heft nicht steht, welches es ist, liest der Prüfungsausschuss deine Einträge ohne diesen Rahmen. Nenn es einmal ausdrücklich und ordne die Wochen dann ein.

Tickets als Einzeiler

„Ticket bearbeitet“ sagt nichts. Nenn Symptom, Eingrenzung, Ursache und Lösung – das ist genau die Denkfolge, die im Prüfungsbereich Installation und Service abgefragt wird, und sie steht ohnehin schon in deinem Ticketsystem.

Dreieinhalb Jahre angenommen

Die Ausbildung dauert drei Jahre. Wer mit 42 Monaten plant, hat vier Monate zu spät mit der Prüfungsvorbereitung begonnen und im Heft eine Lücke, die niemand mehr füllt.

Stichtag 31.12.2026

Das Online-Berichtsheft der IHK wird abgeschaltet. Deine Nachweispflicht bleibt.

Zum 31.12.2026 endet das Online-Berichtsheft der IHK. Was verschwindet, ist ein Werkzeug – nicht die Pflicht. Nach § 13 Satz 2 Nr. 7 BBiG gehört das Führen eines schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweises zu deinen Pflichten als Auszubildende oder Auszubildender. Nach § 43 Abs. 1 Nr. 2 BBiG ist zur Abschlussprüfung außerdem nur zuzulassen, wer ordnungsgemäß geführte Ausbildungsnachweise über den Ausbildenden vorgelegt hat. Wenn du das IHK-Tool genutzt hast, exportiere deine Wochen, solange du noch Zugriff hast, und schreib lückenlos weiter.

Wie streng in der Regel die IHK, bei Ausbildung im Informationstechniker-Handwerk die Handwerkskammer prüft und in welcher Form der Nachweis vorgelegt werden muss, entscheidet die zuständige Stelle selbst. Frag dort im Zweifel nach, bevor du auf ein Format umstellst.

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Kurz nachrechnen

Der billigste Einstieg ist der teuerste Weg

Deine Ausbildung dauert keinen Monat, sondern drei Jahre. Und so lange brauchst du das Berichtsheft auch. Dieselbe Zeit, drei Wege:

Monats-Start3,99 € × 36 Monate
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Jahres-Pass29,99 € × 3 Jahre
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Gerechnet auf 36 Monate Restausbildung (156 Wochenberichte). Bist du kürzer dabei, rechne entsprechend weniger. Alle Preise inkl. MwSt.

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