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Mechatronik – spezialisiert auf Mechatroniker/in

Dein Berichtsheft für
Mechatroniker/in.

Baugruppen montieren, Steuerungen verdrahten, Anlagen in Betrieb nehmen, Störungen beseitigen – zwischen Werkstatt, Produktion und Service bleibt wenig Zeit fürs Berichtsheft. AzubiBericht erstellt dir ein prüfungssicheres Berichtsheft als Mechatroniker/in in wenigen Minuten.

Mechatronik-Alltag nachvollziehbar dokumentieren

AzubiBericht übersetzt deine Tätigkeiten in Mechanik, Elektrik und Steuerungstechnik in saubere, prüfungssichere Berichte – ohne Word- oder Excel-Chaos.

IHK-konforme Inhalte

Wir orientieren uns an typischen Tätigkeiten in Montage, Verdrahtung und Inbetriebnahme mechatronischer Systeme. Deine Einsätze werden passend formuliert.

Strukturierte PDFs

Wochenübersicht, Seitenzahlen, Unterschriftsfelder – alles automatisch sauber aufgebaut und ausbildungsgeeignet.

Ideal für Rückstände

Wenn du mehrere Wochen nachtragen musst, unterstützt dich der Generator beim strukturierten Aufholen – ohne Copy-Paste.

Konkrete Tätigkeitsbeispiele für Mechatroniker/in

Diese Beispiele zeigen typische Inhalte, die in deinem Berichtsheft nachvollziehbar und fachlich sauber dokumentiert werden sollten.

Pneumatik-Baugruppen montiert und auf Dichtigkeit geprüft.

Sensorik und Aktorik verdrahtet sowie Signalwege getestet.

SPS-Ein-/Ausgänge kontrolliert und Testabläufe dokumentiert.

Instandhaltungsmaßnahmen an Maschinen geplant und Wartungsprotokolle gepflegt.

Ausbildung Mechatroniker/in: Dauer, Struktur und Prüfung

Dein Berichtsheft muss zur Ausbildungsordnung passen, nicht zu einer allgemeinen Vorlage. Die folgenden Angaben sind die Eckdaten, an denen sich Ausbilder und Prüfungsausschuss orientieren.

Regelausbildungsdauer

3,5 Jahre

Zuständige Stelle

die Industrie- und Handelskammer, bei Ausbildung in einem Handwerksbetrieb die Handwerkskammer

Ausbildungsordnung

Mechatroniker-Ausbildungsverordnung vom 21. Juli 2011, BGBl. I S. 1516, in der Fassung der Bekanntmachung vom 28. Juni 2018; die Änderung von 2018 hat die Berufsbildposition „Digitalisierung der Arbeit, Datenschutz und Informationssicherheit“ und vier Zusatzqualifikationen gebracht

Mechatroniker ist ein Industrieberuf mit eigener Ausbildungsordnung – nicht zu verwechseln mit dem Land- und Baumaschinenmechatroniker, der als Handwerk in Anlage A der Handwerksordnung steht. Zuständig ist die IHK; nur wenn ein Handwerksbetrieb ausbildet, ist die Handwerkskammer die zuständige Stelle, geprüft wird aber weiterhin nach dem Berufsbildungsgesetz.

Geprüft wird als gestreckte Abschlussprüfung in zwei Teilen, eine Zwischenprüfung gibt es nicht. Teil 1 soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres liegen und hat einen benannten Prüfungsbereich: „Arbeiten an einem mechatronischen Teilsystem“, acht Stunden Arbeitsaufgabe mit Fachgesprächen von zusammen höchstens zehn Minuten und schriftlichen Aufgaben in 90 Minuten. Er zählt mit 40 Prozent – der höchste Einzelwert der ganzen Prüfung.

Teil 2 besteht aus vier Bereichen: Arbeitsauftrag mit 30 Prozent, Arbeitsplanung schriftlich in 105 Minuten mit 12 Prozent, Funktionsanalyse schriftlich in 105 Minuten mit 12 Prozent und Wirtschafts- und Sozialkunde in 60 Minuten mit 6 Prozent.

Beim Arbeitsauftrag wählt der Ausbildungsbetrieb zwischen zwei Varianten und teilt die Wahl mit der Prüfungsanmeldung mit: entweder ein betrieblicher Auftrag über 20 Stunden mit Fachgespräch von höchstens 30 Minuten, dessen Aufgabenstellung der Prüfungsausschuss vorher genehmigen muss, oder eine Arbeitsaufgabe über 14 Stunden, davon sechs Stunden Durchführung, mit einem situativen Fachgespräch von höchstens 20 Minuten. Welche Variante bei dir gilt, solltest du wissen, bevor du das letzte halbe Jahr planst.

Fachrichtungen, Schwerpunkte, Wahlqualifikationen oder Einsatzgebiete kennt die Verordnung nicht: Alle 21 Berufsbildpositionen gelten für alle gleich. Dafür gibt es seit 2018 vier freiwillige Zusatzqualifikationen, die gesondert geprüft werden: Digitale Vernetzung, Programmierung, IT-Sicherheit und Additive Fertigungsverfahren. Wenn du eine davon vereinbart hast, gehört sie mit ihren Inhalten in den Nachweis.

Weil es keine Fachrichtung gibt, entsteht dein berufliches Profil allein aus den Anlagen und Systemen, an denen du gearbeitet hast. Genau darum ist das Berichtsheft hier mehr als Pflicht: Es ist die einzige Aufzeichnung, mit der du im Fachgespräch belegen kannst, welche mechanischen, elektrischen, pneumatischen und steuerungstechnischen Teile du selbst in Betrieb genommen hast.

Was in welchem Ausbildungsjahr ins Berichtsheft gehört

Ein Berichtsheft, in dem im dritten Jahr noch die Themen des ersten stehen, fällt auf. Die Schwerpunkte sind aus Ausbildungsrahmenplan und Rahmenlehrplan für Mechatroniker/in abgeleitet.

1. Ausbildungsjahr

Mechanik, elektrische Betriebsmittel und Funktionszusammenhänge

Themenschwerpunkte

  • Funktionszusammenhänge in mechatronischen Systemen analysieren
  • Mechanische Teilsysteme herstellen: manuelle und maschinelle Fertigung, Fügen, Messen und Prüfen
  • Elektrische Betriebsmittel installieren und dabei sicherheitstechnische Vorgaben einhalten
  • Energie- und Informationsflüsse in elektrischen und hydraulischen Baugruppen untersuchen
  • Mit Datenverarbeitungssystemen kommunizieren, technische Unterlagen lesen und erstellen
  • Lernfelder 1 bis 5 mit 320 Stunden nach dem Rahmenlehrplan in der Fassung von 2018

So kann es im Bericht stehen

  • Bauteile nach Zeichnung gefertigt, Maße mit der Bügelmessschraube geprüft und die Toleranz von 0,05 mm eingehalten.
  • Klemmenleiste nach Stromlaufplan verdrahtet, Aderkennzeichnung übernommen und die Verbindungen auf Durchgang geprüft.
  • Pneumatikschaltung nach Schaltplan aufgebaut, Drosselrückschlagventile eingestellt und die Zylindergeschwindigkeit gemessen.
  • Funktionsschema einer Baugruppe erstellt und die Energie- und Signalflüsse darin markiert.

2. Ausbildungsjahr

Teilsysteme realisieren, Abläufe planen – und Teil 1 mit 40 Prozent

Themenschwerpunkte

  • Arbeitsabläufe planen und organisieren, Fertigungsunterlagen auswerten
  • Mechatronische Teilsysteme realisieren: Bauteile fügen, ausrichten, verdrahten, prüfen
  • Mechatronische Systeme entwerfen und erstellen, Steuerungen programmieren
  • Elektrische Sicherheit: Prüfungen vor Inbetriebnahme, Schutzmaßnahmen, Dokumentation
  • Vorbereitung auf Teil 1: acht Stunden Arbeiten an einem mechatronischen Teilsystem plus 90 Minuten schriftlich
  • Lernfelder 6 bis 8 mit 280 Stunden

So kann es im Bericht stehen

  • Mechatronisches Teilsystem montiert, ausgerichtet und die Wiederholgenauigkeit der Positionierung gemessen.
  • Steuerungsprogramm für eine Förderstrecke erstellt, im Simulationsbetrieb getestet und dann in Betrieb genommen.
  • Prüfung vor Inbetriebnahme durchgeführt, Schutzleiterwiderstand und Isolationswiderstand gemessen und protokolliert.
  • Montageablauf für eine Baugruppe geplant, Vorrichtungen festgelegt und die Reihenfolge begründet.

3. Ausbildungsjahr

Komplexe Systeme, Inbetriebnahme und Fehlersuche

Themenschwerpunkte

  • Informationsfluss in komplexen mechatronischen Systemen untersuchen, Bussysteme und Sensorik
  • Montage und Demontage planen, Transport und Aufstellung berücksichtigen
  • Inbetriebnahme, Fehlersuche und Instandsetzung – mit 160 Stunden das größte Lernfeld der Ausbildung
  • Regelungstechnik: Regelkreise in Betrieb nehmen, Parameter einstellen, Verhalten beurteilen
  • Digitalisierung der Arbeit, Datenschutz und Informationssicherheit als integrative Position
  • Lernfelder 9 bis 11 mit 280 Stunden

So kann es im Bericht stehen

  • Störung an einer Anlage systematisch eingegrenzt, Signale am Bus mitgelesen und den defekten Sensor bestimmt.
  • Frequenzumrichter parametriert, Rampenzeiten eingestellt und das Anlaufverhalten unter Last beurteilt.
  • Demontage einer Baugruppe geplant, Sicherungsmaßnahmen festgelegt und den Wiederaufbau dokumentiert.
  • Regelkreis in Betrieb genommen, Regelparameter angepasst und das Führungsverhalten aufgezeichnet.

4. Ausbildungsjahr

Vorbeugende Instandhaltung, Übergabe und der Arbeitsauftrag

Themenschwerpunkte

  • Vorbeugende Instandhaltung: Wartungspläne, Zustandsüberwachung, Ersatzteilbevorratung
  • Übergabe mechatronischer Systeme an Kunden, Einweisung und Dokumentation
  • Qualitätssichernde Maßnahmen und Auftragsabschluss
  • Vorbereitung auf den Arbeitsauftrag in der gewählten Variante
  • Wenn vereinbart: Zusatzqualifikation Digitale Vernetzung, Programmierung, IT-Sicherheit oder Additive Fertigungsverfahren
  • Lernfelder 12 und 13 mit 140 Stunden

So kann es im Bericht stehen

  • Wartungsplan für eine Anlage erstellt, Intervalle begründet und die Ersatzteilliste ergänzt.
  • Betriebsanleitung für ein System erstellt und die Einweisung des Bedienpersonals durchgeführt.
  • Betrieblichen Auftrag vorbereitet: Aufgabenstellung formuliert und zur Genehmigung eingereicht.
  • Abnahme eines Systems begleitet, Restpunkte aufgenommen und das Protokoll erstellt.

Beispiel-Wochenberichte Mechatroniker/in

Drei ausgeschriebene Wochen, wie sie ein Prüfungsausschuss gern liest: Tätigkeit, Werkzeug oder System, Ergebnis. Die Beispiele sind erfunden und enthalten keine echten Betriebs- oder Kundennamen – abschreiben bringt dir nichts, als Muster für deine eigene Woche schon.

Woche 14 – 1. Ausbildungsjahr

Lehrwerkstatt Mechanik und Elektrotechnik
  • Montag: Bauteil nach Zeichnung gefeilt und gebohrt, Maße mit der Bügelmessschraube geprüft.
  • Dienstag: Gewinde geschnitten, Passung mit dem Gewindelehrdorn kontrolliert und die Abweichung notiert.
  • Mittwoch: Klemmenleiste nach Stromlaufplan verdrahtet und die Verbindungen auf Durchgang geprüft.
  • Donnerstag: Pneumatikschaltung aufgebaut, Drosselrückschlagventile eingestellt und die Zylindergeschwindigkeit gemessen.
  • Freitag: Funktionsschema der Baugruppe gezeichnet und die Energie- und Signalflüsse eingetragen.

Berufsschule: Lernfeld 2 Herstellen mechanischer Teilsysteme, Lernfeld 4 Energie- und Informationsflüsse untersuchen.

Woche 25 – 2. Ausbildungsjahr

Montage und Steuerungstechnik
  • Montag: Mechatronisches Teilsystem montiert, Wellen ausgerichtet und den Rundlauf gemessen.
  • Dienstag: Sensoren angebaut, Schaltpunkte eingestellt und die Signale am Eingangsmodul geprüft.
  • Mittwoch: Steuerungsprogramm für die Förderstrecke erstellt und im Simulationsbetrieb getestet.
  • Donnerstag: Prüfung vor Inbetriebnahme durchgeführt, Schutzleiter- und Isolationswiderstand gemessen und protokolliert.
  • Freitag: Teilsystem in Betrieb genommen, Taktzeit gemessen und die Abweichung zur Vorgabe erklärt.

Berufsschule: Lernfeld 7 Realisieren mechatronischer Teilsysteme, Lernfeld 8 Design und Erstellen mechatronischer Systeme.

Woche 12 – 4. Ausbildungsjahr

Instandhaltung und Kundenübergabe
  • Montag: Störung an einer Abfüllanlage eingegrenzt, Signale am Bus mitgelesen und den defekten Sensor bestimmt.
  • Dienstag: Sensor getauscht, Schaltpunkt eingestellt und die Anlage über eine Schicht beobachtet.
  • Mittwoch: Wartungsplan überarbeitet, Intervalle mit den Laufzeiten begründet und die Ersatzteilliste ergänzt.
  • Donnerstag: Betriebsanleitung ergänzt und die Einweisung des Bedienpersonals durchgeführt.
  • Freitag: Aufgabenstellung für den betrieblichen Auftrag formuliert und zur Genehmigung eingereicht.

Berufsschule: Lernfeld 12 Vorbeugende Instandhaltung, Lernfeld 13 Übergabe mechatronischer Systeme an Kunden.

Häufige Fehler im Berichtsheft als Mechatroniker/in

Die meisten Beanstandungen haben nichts mit Rechtschreibung zu tun, sondern damit, dass der Eintrag nicht zeigt, was du wirklich gemacht hast. Diese Punkte fallen bei Mechatronikerinnen und Mechatroniker besonders oft auf.

Mechanik, Elektrik und Steuerung nicht getrennt

Der Beruf lebt vom Zusammenspiel dreier Gebiete – aber im Heft muss erkennbar sein, was du an Mechanik, was an Elektrik und was an der Steuerung gemacht hast. „Anlage aufgebaut“ verschweigt alle drei. Nenne Bauteil, Plan, Messmittel und Messwert.

Teil 1 unterschätzt

„Arbeiten an einem mechatronischen Teilsystem“ zählt mit 40 Prozent und liegt vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres. Kein anderer Bereich ist so schwer. Wer die Kette Montieren, Verdrahten, Programmieren, Prüfen, Inbetriebnehmen im Heft hat, hat sie geübt.

Prüfungen ohne Messwerte

„Anlage geprüft“ ist kein Nachweis. Schreib die Messung mit Wert: Schutzleiterwiderstand, Isolationswiderstand, Taktzeit, Rundlauf, Positionierabweichung. Diese Werte sind auch der Stoff, aus dem die Funktionsanalyse in Teil 2 besteht.

Die Variante des Arbeitsauftrags nicht geklärt

Betrieblicher Auftrag über 20 Stunden mit vorab genehmigter Aufgabenstellung oder Arbeitsaufgabe über 14 Stunden – das entscheidet der Betrieb und teilt es mit der Anmeldung mit. Wer erst kurz vorher fragt, verliert die Vorbereitungszeit, die zwischen beiden Varianten liegt.

Zusatzqualifikation im Heft unsichtbar

Digitale Vernetzung, Programmierung, IT-Sicherheit und Additive Fertigungsverfahren werden gesondert geprüft. Wenn du eine vereinbart hast, gehören die zugehörigen Tätigkeiten mit derselben Genauigkeit ins Heft wie der Rest – sonst fehlt der Beleg für die Prüfung, die du zusätzlich ablegst.

Stichtag 31.12.2026

Das Online-Berichtsheft der IHK wird abgeschaltet. Deine Nachweispflicht bleibt.

Zum 31.12.2026 endet das Online-Berichtsheft der IHK. Was verschwindet, ist ein Werkzeug – nicht die Pflicht. Nach § 13 Satz 2 Nr. 7 BBiG gehört das Führen eines schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweises zu deinen Pflichten als Auszubildende oder Auszubildender. Nach § 43 Abs. 1 Nr. 2 BBiG ist zur Abschlussprüfung außerdem nur zuzulassen, wer ordnungsgemäß geführte Ausbildungsnachweise über den Ausbildenden vorgelegt hat. Wenn du das IHK-Tool genutzt hast, exportiere deine Wochen, solange du noch Zugriff hast, und schreib lückenlos weiter.

Wie streng die Industrie- und Handelskammer, bei Ausbildung in einem Handwerksbetrieb die Handwerkskammer prüft und in welcher Form der Nachweis vorgelegt werden muss, entscheidet die zuständige Stelle selbst. Frag dort im Zweifel nach, bevor du auf ein Format umstellst.

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Deine Ausbildung dauert keinen Monat, sondern drei Jahre. Und so lange brauchst du das Berichtsheft auch. Dieselbe Zeit, drei Wege:

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