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Metallbau – spezialisiert auf Metallbauer/in

Dein Berichtsheft für
Metallbauer/in.

Konstruktionen anreißen, Bleche schneiden, Profile schweißen, Bauteile vor Ort montieren – zwischen Halle und Baustelle bleibt wenig Zeit fürs Berichtsheft. AzubiBericht erstellt dir ein prüfungssicheres Berichtsheft als Metallbauer/in in wenigen Minuten.

Metallbau-Projekte nachvollziehbar dokumentieren

AzubiBericht übersetzt deine Tätigkeiten in Zuschnitt, Schweißen, Montage und Instandhaltung in saubere, prüfungssichere Berichte – ohne Word- oder Excel-Chaos.

Prüfungskonforme Inhalte

Wir orientieren uns an typischen Tätigkeiten in Zuschnitt, Schweißtechnik, Montage und Service. Deine Einsätze werden passend formuliert.

Strukturierte PDFs

Wochenübersicht, Seitenzahlen, Unterschriftsfelder – alles automatisch sauber aufgebaut und ausbildungsgeeignet.

Ideal für Rückstände

Wenn du mehrere Wochen nachtragen musst, unterstützt dich der Generator beim strukturierten Aufholen – ohne Copy-Paste.

Konkrete Tätigkeitsbeispiele für Metallbauer/in

Diese Beispiele zeigen typische Inhalte, die in deinem Berichtsheft nachvollziehbar und fachlich sauber dokumentiert werden sollten.

Stahlkonstruktion nach Zeichnung angerissen, zugeschnitten und geheftet.

Kehlnaht im MAG-Verfahren geschweißt und Nahtqualität sichtbar geprüft.

Toranlage auf der Baustelle ausgerichtet, verankert und Funktion geprüft.

Antrieb einer Türanlage eingestellt und Wartungsprotokoll ausgefüllt.

Ausbildung Metallbauer/in: Dauer, Struktur und Prüfung

Dein Berichtsheft muss zur Ausbildungsordnung passen, nicht zu einer allgemeinen Vorlage. Die folgenden Angaben sind die Eckdaten, an denen sich Ausbilder und Prüfungsausschuss orientieren.

Regelausbildungsdauer

3,5 Jahre

Zuständige Stelle

die Handwerkskammer

Ausbildungsordnung

Verordnung über die Berufsausbildung zum Metallbauer und zur Metallbauerin vom 25. Juli 2008

Geprüft wird als gestreckte Gesellenprüfung in zwei Teilen, eine Zwischenprüfung gibt es nicht. Teil 1 soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden und erstreckt sich auf die Inhalte der ersten drei Ausbildungshalbjahre. Er zählt mit 30 Prozent in das Gesamtergebnis.

Teil 1 besteht aus einem einzigen Prüfungsbereich: dem Arbeitsauftrag. Du stellst ein funktionsfähiges Werkstück her und prüfst es, dazu kommt ein situatives Fachgespräch. Die Prüfungszeit beträgt sieben Stunden.

In Teil 2 trägt der Kundenauftrag 35 Prozent, zwei fachrichtungsspezifische schriftliche Bereiche je 12,5 Prozent und Wirtschafts- und Sozialkunde 10 Prozent. Der Kundenauftrag unterscheidet sich stark nach Fachrichtung: in der Konstruktionstechnik 16 Stunden, in der Metallgestaltung 50 Stunden, im Nutzfahrzeugbau 16 Stunden.

Fachrichtungen und Schwerpunkte

  • Konstruktionstechnik
  • Metallgestaltung
  • Nutzfahrzeugbau

Schreib im Berichtsheft mit, welcher Schwerpunkt in deinem Betrieb gilt. Der Prüfungsausschuss liest die Einträge vor diesem Hintergrund.

Was in welchem Ausbildungsjahr ins Berichtsheft gehört

Ein Berichtsheft, in dem im dritten Jahr noch die Themen des ersten stehen, fällt auf. Die Schwerpunkte sind aus Ausbildungsrahmenplan und Rahmenlehrplan für Metallbauer/in abgeleitet.

1. Ausbildungsjahr

Berufliche Grundbildung in der Werkstatt

Themenschwerpunkte

  • Maschinelles Bearbeiten: Bohren, Drehen, Fräsen, Sägen, Schnittwerte und Spannmittel
  • Manuelles Spanen und Umformen sowie erste Fügeverfahren
  • Technische Zeichnungen und Stücklisten lesen, betriebliche und kundenorientierte Kommunikation
  • Prüfen und Messen: Messmittel, Toleranzen, Prüfprotokolle
  • Planen und Steuern von Arbeitsabläufen sowie Qualitätsmanagement
  • Instandhalten und Warten von Betriebsmitteln, Arbeitssicherheit in der Werkstatt

So kann es im Bericht stehen

  • Bauteil nach Zeichnung angerissen, gesägt, gebohrt und auf Maß gefeilt.
  • Werkstück auf der Drehmaschine bearbeitet und die Schnittwerte aus der Tabelle bestimmt.
  • Maße mit Messschieber und Winkel geprüft und das Ergebnis im Prüfprotokoll festgehalten.
  • Arbeitsablauf für ein einfaches Bauteil geplant und die benötigten Werkzeuge vorher zusammengestellt.

2. Ausbildungsjahr

Gemeinsame Fachbildung: Schweißen, Umformen, Montage

Themenschwerpunkte

  • Schweißen und thermisches Trennen: Verfahren, Nahtformen, Verzug, Schutzmaßnahmen
  • Manuelles und maschinelles Umformen von Blechen und Profilen
  • Demontieren und Montieren von Bauteilen und Baugruppen
  • Behandeln und Schützen von Oberflächen: Korrosionsschutz, Beschichtungen
  • Elektrotechnik im Metallbau: Anschlüsse, Antriebe, Sicherheitsregeln
  • Transportieren und Anschlagen von Lasten, Prüfen und Messen an Baugruppen

So kann es im Bericht stehen

  • Kehlnaht im MAG-Verfahren geschweißt, Nahtoberfläche sichtgeprüft und den Verzug durch Heftfolge begrenzt.
  • Blech auf der Abkantpresse umgeformt und die Rückfederung durch angepasstes Biegemaß ausgeglichen.
  • Baugruppe demontiert, Verschleißteile bewertet und wieder funktionsfähig montiert.
  • Oberfläche entfettet, grundiert und den Korrosionsschutz nach Einsatzort ausgewählt.

3. und 4. Ausbildungsjahr

Fachrichtung, Baustelle und eigener Kundenauftrag

Themenschwerpunkte

  • Konstruktionstechnik: Metall- und Stahlbaukonstruktionen, Tore, Gitter, Fenster, Fassaden, Treppen, Geländer
  • Metallgestaltung: manuelles und maschinelles Schmieden, Treiben, Gestalten von Oberflächen, Rekonstruktion denkmalgeschützter Bauteile
  • Nutzfahrzeugbau: Karosserie, Fahrzeugrahmen und Aufbauten herstellen, umbauen und instand setzen
  • Montieren, Prüfen und Einstellen hydraulischer, pneumatischer und elektrotechnischer Bauteile
  • Einrichten von Arbeitsplätzen an Baustellen und Arbeiten im Bestand
  • Instandhalten von Konstruktionen und Systemen, Übergabe an den Kunden

So kann es im Bericht stehen

  • Stahlkonstruktion nach Zeichnung vorgefertigt, auf der Baustelle ausgerichtet und verankert.
  • Toranlage montiert, Antrieb eingestellt und die Sicherheitsfunktionen geprüft und protokolliert.
  • Hydraulikzylinder an einem Aufbau angeschlossen, entlüftet und den Betriebsdruck geprüft.
  • Kundenauftrag von der Aufnahme über die Fertigung bis zur Abnahme begleitet und dokumentiert.

Beispiel-Wochenberichte Metallbauer/in

Drei ausgeschriebene Wochen, wie sie ein Prüfungsausschuss gern liest: Tätigkeit, Werkzeug oder System, Ergebnis. Die Beispiele sind erfunden und enthalten keine echten Betriebs- oder Kundennamen – abschreiben bringt dir nichts, als Muster für deine eigene Woche schon.

Woche 10 – 1. Ausbildungsjahr

Lehrwerkstatt Metallbau
  • Montag: Zeichnung ausgewertet, Bauteil angerissen und die Bearbeitungsreihenfolge mit dem Ausbilder festgelegt.
  • Dienstag: Bauteil gesägt und gefeilt; Winkligkeit mit dem Anschlagwinkel geprüft und zweimal nachgearbeitet.
  • Mittwoch: Bohrbild gebohrt und gesenkt; Schnittgeschwindigkeit nach Werkstoff und Durchmesser gewählt.
  • Donnerstag: Werkstück auf der Drehmaschine überdreht und den Durchmesser mit dem Messschieber kontrolliert.
  • Freitag: Prüfprotokoll ausgefüllt und die Abweichungen zur Zeichnung mit dem Ausbilder durchgesprochen.

Berufsschule: Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen und mit Maschinen, Grundlagen der Werkstoffkunde.

Woche 19 – 2. Ausbildungsjahr

Schlosserei, Vorfertigung
  • Montag: Profile für ein Geländer zugeschnitten und die Gehrungen nach Zeichnung angepasst.
  • Dienstag: Bauteile geheftet, Verzug durch wechselseitige Heftfolge begrenzt und die Rechtwinkligkeit geprüft.
  • Mittwoch: Kehlnähte im MAG-Verfahren geschweißt und die Nahtoberfläche mit Schweißnahtlehre sichtgeprüft.
  • Donnerstag: Nähte verputzt, Oberfläche entfettet und den Korrosionsschutz für den Außeneinsatz ausgewählt.
  • Freitag: Baugruppe vermessen, Maßabweichung von 3 mm festgestellt und die Ursache in der Heftfolge gefunden.

Berufsschule: Herstellen von Konstruktionen aus Profilen, Schweißverfahren im Vergleich, Korrosionsschutz.

Woche 16 – 4. Ausbildungsjahr

Baustelle, Konstruktionstechnik
  • Montag: Aufmaß beim Kunden genommen und die Öffnungsmaße der Bestandswand an drei Stellen geprüft.
  • Dienstag: Konstruktion in der Halle vorgefertigt und die Anschlusspunkte auf das Aufmaß abgestimmt.
  • Mittwoch: Bauteil auf der Baustelle eingehoben, lot- und fluchtgerecht ausgerichtet und verankert.
  • Donnerstag: Antrieb der Toranlage montiert, Endlagen eingestellt und die Sicherheitsabschaltung geprüft.
  • Freitag: Abnahme mit dem Kunden durchgeführt, in die Bedienung eingewiesen und das Übergabeprotokoll ausgefüllt.

Berufsschule: Stahl- und Metallbaukonstruktionen, Türen und Tore, Instandhalten von Systemen des Metallbaus.

Häufige Fehler im Berichtsheft als Metallbauer/in

Die meisten Beanstandungen haben nichts mit Rechtschreibung zu tun, sondern damit, dass der Eintrag nicht zeigt, was du wirklich gemacht hast. Diese Punkte fallen bei Metallbauerinnen und Metallbauer besonders oft auf.

Schweißen ohne Verfahren

„Geschweißt“ ist kein Eintrag. Verfahren, Nahtart, Werkstoff und Blechdicke gehören dazu – und ob du unter Aufsicht oder selbstständig gearbeitet hast. Danach fragt das Fachgespräch.

Fachrichtung nicht erkennbar

Konstruktionstechnik, Metallgestaltung und Nutzfahrzeugbau sind drei sehr unterschiedliche Ausbildungen mit unterschiedlichen Prüfungen. Wenn im Heft nicht steht, welche Richtung deine ist, kann der Prüfungsausschuss den Fortschritt nicht einordnen.

Nur Halle, nie Baustelle

Zur Ausbildung gehört das Einrichten von Arbeitsplätzen auf der Baustelle und die Montage vor Ort. Wenn das Heft nur Vorfertigung zeigt, fehlt ein Teil des Berufsbildes – auch wenn du draußen warst.

Teil 1 unterschätzt

Teil 1 zählt 30 Prozent, prüft die ersten drei Halbjahre und ist nicht für sich wiederholbar. Wer die Grundbildung nur mit einem Satz pro Woche dokumentiert, verliert die beste Lernunterlage, die er hätte haben können.

Stichtag 31.12.2026

Das Online-Berichtsheft der IHK wird abgeschaltet. Deine Nachweispflicht bleibt.

Zum 31.12.2026 endet das Online-Berichtsheft der IHK. Was verschwindet, ist ein Werkzeug – nicht die Pflicht. Nach § 13 Satz 2 Nr. 7 BBiG gehört das Führen eines schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweises zu deinen Pflichten als Auszubildende oder Auszubildender. Zur Gesellenprüfung zugelassen wird nach § 36 Abs. 1 Nr. 2 HwO nur, wer den Ausbildungsnachweis geführt und vorgelegt hat; bei einer gestreckten Gesellenprüfung entscheidet die Kammer nach § 36a HwO über Teil 1 und Teil 2 getrennt, der Nachweis zählt also schon für Teil 1. Für Handwerksberufe verdrängt die Handwerksordnung dabei die §§ 27 bis 49 BBiG (§ 3 Abs. 3 BBiG) – § 43 BBiG, den viele Ratgeber nennen, gilt hier nicht. Wenn du das IHK-Tool genutzt hast, exportiere deine Wochen, solange du noch Zugriff hast, und schreib lückenlos weiter.

Zuständig ist bei dir die Handwerkskammer, und dein Abschluss ist eine Gesellenprüfung. Das abgeschaltete Online-Berichtsheft ist ein Angebot der Industrie- und Handelskammern; die Pflicht zum Ausbildungsnachweis trifft dich unabhängig davon.

Wie streng die Handwerkskammer prüft und in welcher Form der Nachweis vorgelegt werden muss, entscheidet die zuständige Stelle selbst. Frag dort im Zweifel nach, bevor du auf ein Format umstellst.

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Der billigste Einstieg ist der teuerste Weg

Deine Ausbildung dauert keinen Monat, sondern drei Jahre. Und so lange brauchst du das Berichtsheft auch. Dieselbe Zeit, drei Wege:

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