Azubi Bericht Logo
Verkehrs- und Logistikberuf – spezialisiert auf Berufskraftfahrer/in

Dein Berichtsheft für
Berufskraftfahrer/in.

Touren fahren, Ladung sichern, Fahrzeuge kontrollieren, Ruhezeiten einhalten – als Berufskraftfahrer/in hast du viel Verantwortung. AzubiBericht erstellt dir ein prüfungssicheres Berichtsheft in wenigen Minuten.

Passt zu deinem Alltag auf der Straße

AzubiBericht übersetzt deine Fahrten, Be- und Entladungen sowie Fahrzeugkontrollen in saubere, prüfungssichere Berichte.

IHK-konforme Inhalte

Themen wie Lenk- und Ruhezeiten, Ladungssicherung, Tourenplanung und Fahrzeugtechnik werden passend dargestellt.

Übersichtliche Wochenberichte

Jede Woche macht sichtbar, welche Touren, Kunden und Besonderheiten du gefahren hast.

Ideal bei langen Tagen

Wenn du erst spät von der Tour kommst, kannst du Berichte später digital nachtragen – ohne Informationsverlust.

Konkrete Tätigkeitsbeispiele für Berufskraftfahrer/in

Diese Beispiele zeigen typische Inhalte, die in deinem Berichtsheft nachvollziehbar und fachlich sauber dokumentiert werden sollten.

Abfahrtkontrolle durchgeführt, Mängel notiert und die Fahrtüchtigkeit bestätigt.

Ladung verteilt, mit Zurrgurten gesichert und die Achslasten geprüft.

Lenk- und Ruhezeiten über den digitalen Fahrtenschreiber dokumentiert.

Frachtpapiere kontrolliert, Ablieferbeleg quittieren lassen und Abweichungen gemeldet.

Ausbildung Berufskraftfahrer/in: Dauer, Struktur und Prüfung

Dein Berichtsheft muss zur Ausbildungsordnung passen, nicht zu einer allgemeinen Vorlage. Die folgenden Angaben sind die Eckdaten, an denen sich Ausbilder und Prüfungsausschuss orientieren.

Regelausbildungsdauer

3 Jahre

Zuständige Stelle

die IHK

Ausbildungsordnung

Berufskraftfahrer-Ausbildungsverordnung (BKV) vom 19. April 2001, geändert durch Verordnung vom 16. Oktober 2017, in Kraft seit 1. August 2001

Drei Jahre, zuständige Stelle ist die IHK. Mit dem Abschluss erwirbst du gleichzeitig die volle Grundqualifikation nach § 2 Abs. 1 Nr. 2 des Berufskraftfahrerqualifikationsgesetzes – nicht die beschleunigte. Für bestimmte Fahrten im Personenverkehr ab 18 oder 20 Jahren ist genau dieser Weg über die Ausbildung sogar der einzige.

Während der Ausbildung ersetzt eine Kopie des Ausbildungsvertrags den Nachweis der Grundqualifikation, und das Mindestalter muss nicht eingehalten werden. Nach dem Abschluss gilt diese Kombination für längstens zwei Monate als Nachweis, bis der Fahrerqualifizierungsnachweis oder die Schlüsselzahl 95 vorliegt.

Die Fahrerlaubnis gehört zur Ausbildung: Über die Ausbildung sind C und CE ab 18 Jahren möglich, D1 ab 18, D ab 20 und im Linienverkehr bis 50 Kilometer sogar ab 18 – jeweils mit den Auflagen Inlandsfahrten und nur im Rahmen des Ausbildungsverhältnisses. Für die vorgezogene Erteilung ist ein medizinisch-psychologisches Gutachten nötig. Die Kosten trägt der Ausbildungsbetrieb; Abwälzungsvereinbarungen sind unwirksam, und Fahrschulunterricht ist Ausbildungszeit.

Geprüft wird klassisch. Die Zwischenprüfung soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres liegen: vier praktische Aufgaben in höchstens drei Stunden, unter anderem Kontrollieren, Warten und Pflegen der Fahrzeuge, Verhalten nach Unfällen, Erstellen einer Fahrtroute und beförderungsbezogene Kostenrechnung.

Die Abschlussprüfung hat einen praktischen Teil von fünf Stunden mit der praktischen Aufgabe I – dem verkehrssicheren Führen einer Fahrzeugkombination der Klasse CE ab 16 Metern oder eines Fahrzeugs der Klasse D ab 11,80 Metern auf öffentlichen Straßen – und vier praktischen Aufgaben II: Fehler und Mängel feststellen, Abfahrtkontrolle durchführen, eine Beförderung mit Ladungssicherung beziehungsweise Fahrgastsicherheit vorbereiten und ein Kundengespräch führen. Der schriftliche Teil besteht aus Beförderung (120 Minuten, 40 Prozent), betrieblicher Planung und Logistik (120 Minuten, 40 Prozent) und Wirtschafts- und Sozialkunde (60 Minuten, 20 Prozent).

Die Sperrfachregeln sind streng: Praktischer und schriftlicher Teil müssen jeweils mindestens ausreichend sein, dazu die praktische Aufgabe I – die Prüfungsfahrt – und mindestens einer der beiden fachlichen schriftlichen Bereiche. Ein ungenügend in einer praktischen Aufgabe oder einem Prüfungsbereich bedeutet nicht bestanden. Wie praktischer und schriftlicher Teil zueinander gewichtet werden, steht nicht in der Verordnung.

Was in welchem Ausbildungsjahr ins Berichtsheft gehört

Ein Berichtsheft, in dem im dritten Jahr noch die Themen des ersten stehen, fällt auf. Die Schwerpunkte sind aus Ausbildungsrahmenplan und Rahmenlehrplan für Berufskraftfahrer/in abgeleitet.

1. Ausbildungsjahr

Fahrzeugtechnik, Ladung, Kosten und Planung

Themenschwerpunkte

  • Kontrollieren, Warten und Pflegen der Fahrzeuge – 17 Wochen in den ersten 18 Monaten
  • Betriebliche Planung und Logistik – mit 25 Wochen der größte Block der ersten Ausbildungshälfte
  • Beförderungsbezogene Kostenrechnung und Vertragsabwicklung (12 Wochen)
  • Vorbereiten und Durchführen der Beförderung, Ladung und Papiere
  • Rechtsvorschriften im Straßenverkehr, kundenorientiertes Verhalten, Verhalten nach Unfällen
  • Lernfelder 1 bis 4: Betrieb repräsentieren, Nutzfahrzeuge pflegen und warten, Güter verladen, Motor und elektrische Anlage prüfen

So kann es im Bericht stehen

  • Abfahrtkontrolle nach Herstellervorgaben durchgeführt, Reifendruck, Profiltiefe und Beleuchtung geprüft und dokumentiert.
  • Ladung nach Gewichtsverteilung geplant und mit Zurrgurten und Formschluss gesichert.
  • Fahrzeug- und Beförderungspapiere auf Vollständigkeit geprüft und den Frachtbrief kontrolliert.
  • Betriebsstoffe kontrolliert, nachgefüllt und Altöl der Entsorgung zugeführt.

2. Ausbildungsjahr

Touren, Bremsen, Abrechnung – und die Zwischenprüfung

Themenschwerpunkte

  • Vorbereiten und Durchführen der Beförderung (20 Wochen ab dem 19. Monat)
  • Sozialvorschriften: Lenk- und Ruhezeiten, digitaler Fahrtenschreiber
  • Fahrgestell, Räder, Antriebsstrang und Bremsanlage prüfen
  • Beförderungskosten kalkulieren und abrechnen
  • Kundenorientiertes Verhalten, Reklamationen und Schadensprotokolle
  • Lernfelder 5 bis 8: Inlandstouren planen, Antriebsstrang, Bremsanlage, Beförderungsablauf gestalten

So kann es im Bericht stehen

  • Tour unter Beachtung der Lenk- und Ruhezeiten geplant und den digitalen Fahrtenschreiber bedient.
  • Bremsanlage geprüft, Dichtheit der Druckluftanlage kontrolliert und Mängel gemeldet.
  • Beförderungskosten kalkuliert und die Abrechnung für den Kunden erstellt.
  • Reklamation eines Empfängers aufgenommen und das Schadensprotokoll gefertigt.

3. Ausbildungsjahr

Verkehrssicherheit und das Fahren selbst

Themenschwerpunkte

  • Verkehrssicherheit und Führen von Fahrzeugen auf öffentlichen Straßen – 22 Wochen, vollständig in der zweiten Ausbildungshälfte
  • Auslandstouren: Vorschriften der Ziel- und Durchfahrtsländer
  • Spezielle Güter und besondere Beförderungen
  • Fahrgastsicherheit im Linien- und Gelegenheitsverkehr
  • Qualitätssichernde Maßnahmen, elektronische Geräte im Fahrzeug
  • Lernfelder 9 bis 12: Auslandstouren, Omnibus im Linien- und Gelegenheitsverkehr, spezielle Güter, elektronische Geräte

So kann es im Bericht stehen

  • Fahrzeugkombination über 16 Meter im Stadt- und Fernverkehr geführt und die Gefahrenquellen vorausschauend berücksichtigt.
  • Auslandstour vorbereitet und die verkehrsrechtlichen Vorschriften der Durchfahrtsländer geprüft.
  • Unfallstelle abgesichert, Unfallskizze und Unfallbericht angefertigt.
  • Fahrgastsicherheit im Linienverkehr sichergestellt und mobilitätseingeschränkte Fahrgäste betreut.

Beispiel-Wochenberichte Berufskraftfahrer/in

Drei ausgeschriebene Wochen, wie sie ein Prüfungsausschuss gern liest: Tätigkeit, Werkzeug oder System, Ergebnis. Die Beispiele sind erfunden und enthalten keine echten Betriebs- oder Kundennamen – abschreiben bringt dir nichts, als Muster für deine eigene Woche schon.

Woche 17 – 1. Ausbildungsjahr

Werkstatt, Rampe und Disposition
  • Montag: Abfahrtkontrolle durchgeführt, Reifendruck und Profiltiefe dokumentiert und zwei Mängel gemeldet.
  • Dienstag: Ladung nach Lastverteilungsplan zusammengestellt und mit Zurrgurten gesichert.
  • Mittwoch: Frachtbrief geprüft, Empfängerangaben abgeglichen und den Ablieferbeleg vorbereitet.
  • Donnerstag: Fahrtroute für eine Regionaltour erstellt und Ladezeiten eingeplant.
  • Freitag: Wartung begleitet: Filter gewechselt, Betriebsstoffe kontrolliert und Altöl entsorgt.

Berufsschule: Lernfeld 2 Nutzfahrzeuge pflegen und warten, Lernfeld 3 Güter verladen.

Woche 32 – 2. Ausbildungsjahr

Disposition und Technik
  • Montag: Zweitagestour unter Beachtung der Lenk- und Ruhezeiten geplant.
  • Dienstag: Digitalen Fahrtenschreiber bedient, Fahrerkarte ausgelesen und die Daten archiviert.
  • Mittwoch: Bremsanlage geprüft, Druckluftverlust festgestellt und die Reparatur veranlasst.
  • Donnerstag: Beförderungskosten für eine Sonderfahrt kalkuliert und das Angebot vorbereitet.
  • Freitag: Reklamation wegen Transportschaden aufgenommen und das Schadensprotokoll gefertigt.

Berufsschule: Lernfeld 5 Routen und Touren planen, Lernfeld 7 Funktion der Bremsanlage überprüfen.

Woche 23 – 3. Ausbildungsjahr

Fernverkehr
  • Montag: Fahrzeugkombination mit 16,5 Metern im Stadtverkehr geführt und Rangiervorgänge geübt.
  • Dienstag: Auslandstour vorbereitet: Papiere, Mautsystem und Durchfahrtsvorschriften geprüft.
  • Mittwoch: Tour gefahren, Pausen nach Vorschrift eingelegt und die Abweichung von der Planung notiert.
  • Donnerstag: Abladung beim Kunden begleitet, Schaden dokumentiert und das Kundengespräch geführt.
  • Freitag: Unfallstelle einer Kollegin abgesichert, Skizze angefertigt und den Bericht geschrieben.

Berufsschule: Lernfeld 9 Routen und Touren in ausländische Zielgebiete, Lernfeld 12 Elektronische Geräte bedienen.

Häufige Fehler im Berichtsheft als Berufskraftfahrer/in

Die meisten Beanstandungen haben nichts mit Rechtschreibung zu tun, sondern damit, dass der Eintrag nicht zeigt, was du wirklich gemacht hast. Diese Punkte fallen bei Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrer besonders oft auf.

Nur Fahren und Warten im Heft

Betriebliche Planung und Logistik sowie Kostenrechnung sind die zeitlich größten Blöcke der ersten 18 Monate und zugleich ein schriftlicher Prüfungsbereich mit 40 Prozent. Wer nur Fahr- und Wartungstätigkeiten dokumentiert, lässt den gewichtigsten Prüfungsteil unbelegt.

Zeitangaben fehlen bei Fernverkehrswochen

Die Empfehlung des BIBB-Hauptausschusses verlangt, dass die Dauer der Tätigkeiten erkennbar ist. Auf mehrtägigen Touren ist genau das die Schwachstelle; eine IHK empfiehlt Betrieben deshalb ausdrücklich, das Heft spätestens alle vier Wochen vorlegen zu lassen.

Kundengespräche kommen nie vor

Kundenorientiertes Verhalten ist eine eigene Position und eine der vier praktischen Prüfungsaufgaben. Übergaben, Reklamationen und Rückfragen an der Rampe gehören deshalb ins Heft, nicht nur Kilometer.

Führerschein und Fahrschule nicht dokumentiert

Fahrschulunterricht ist Teil der Ausbildung und auf die Ausbildungszeit anzurechnen, und ohne Fahrerlaubnis ist die Prüfungsfahrt nicht möglich. Halte fest, wann welche Ausbildungsfahrten und Prüfungen lagen – das ist auch für die Zulassung relevant.

Stichtag 31.12.2026

Das Online-Berichtsheft der IHK wird abgeschaltet. Deine Nachweispflicht bleibt.

Zum 31.12.2026 endet das Online-Berichtsheft der IHK. Was verschwindet, ist ein Werkzeug – nicht die Pflicht. Nach § 13 Satz 2 Nr. 7 BBiG gehört das Führen eines schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweises zu deinen Pflichten als Auszubildende oder Auszubildender. Nach § 43 Abs. 1 Nr. 2 BBiG ist zur Abschlussprüfung außerdem nur zuzulassen, wer ordnungsgemäß geführte Ausbildungsnachweise über den Ausbildenden vorgelegt hat. Wenn du das IHK-Tool genutzt hast, exportiere deine Wochen, solange du noch Zugriff hast, und schreib lückenlos weiter.

Wie streng die IHK prüft und in welcher Form der Nachweis vorgelegt werden muss, entscheidet die zuständige Stelle selbst. Frag dort im Zweifel nach, bevor du auf ein Format umstellst.

Weiterlesen

Wähle deinen Plan für den Abschluss

Keine versteckten Kosten. Investiere in deine Sicherheit in der Abschlussprüfung.

Kurz nachrechnen

Der billigste Einstieg ist der teuerste Weg

Deine Ausbildung dauert keinen Monat, sondern drei Jahre. Und so lange brauchst du das Berichtsheft auch. Dieselbe Zeit, drei Wege:

Monats-Start3,99 € × 36 Monate
143,64 €
Jahres-Pass29,99 € × 3 Jahre
89,97 €
Sorglos-Paketeinmal zahlen, fertig
69,00 €

Das Sorglos-Paket kostet dich 44 Cent pro Wochenbericht. Danach nie wieder etwas.

Gerechnet auf 36 Monate Restausbildung (156 Wochenberichte). Bist du kürzer dabei, rechne entsprechend weniger. Alle Preise inkl. MwSt.

Jährlich
29,99 €/ Jahr
Jahresbericht sichern
  • 52 Wochen auf einmal
  • IHK-konform
Empfohlen für Prüfung

Sorglos-Paket

69,00 €einmalig

Einmal zahlen, nie wieder Stress mit dem Berichtsheft.

Komplettzugang sichern
Geld zurück, wenn dein Ausbilder oder deine Kammer einen erzeugten Bericht ablehnt. Bedingungen
Komplette Ausbildung (3+ Jahre)
Logik-Check und IHK-Abgleich
Monatlich
3,99 €/ Monat
Jetzt testen
  • Jederzeit kündbar
  • 4 Berichte inklusive