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Gastro- und Serviceberuf – spezialisiert auf Fachkraft für Gastronomie

Dein Berichtsheft für
Fachkraft für Gastronomie.

Gäste begrüßen, Bestellungen aufnehmen, Speisen servieren, abrechnen, nach dem Service aufräumen – im Gastroalltag bleibt wenig Zeit fürs Berichtsheft. AzubiBericht erstellt dir ein prüfungssicheres Berichtsheft als Fachkraft für Gastronomie in wenigen Minuten.

Weniger Schreibstress, mehr Fokus auf deine Gäste

AzubiBericht übersetzt deine Einsätze im Service, an der Bar und in der Küche in saubere, prüfungssichere Berichte – ohne Word- oder Excel-Chaos.

IHK-konforme Inhalte

Wir orientieren uns an typischen Tätigkeiten in Gastro- und Serviceberufen. Deine Einsätze werden passend formuliert.

Strukturierte PDFs

Wochenübersicht, Seitenzahlen, Unterschriftsfelder – alles automatisch sauber aufgebaut und ausbildungsgeeignet.

Ideal für Rückstände

Wenn du mehrere Wochen nachtragen musst, unterstützt dich der Generator beim strukturierten Aufholen – ohne Copy-Paste.

Konkrete Tätigkeitsbeispiele für Fachkraft für Gastronomie

Diese Beispiele zeigen typische Inhalte, die in deinem Berichtsheft nachvollziehbar und fachlich sauber dokumentiert werden sollten.

Gäste empfangen, Plätze koordiniert und Speise-/Getränkeberatung durchgeführt.

Serviceabläufe an der Station organisiert und Bestellungen aufgenommen.

Hygienekontrollen im Gastraum und Backoffice gemäß Vorgaben dokumentiert.

Tagesabrechnung vorbereitet und Warenannahme inklusive Qualitätscheck unterstützt.

Ausbildung Fachkraft für Gastronomie: Dauer, Struktur und Prüfung

Dein Berichtsheft muss zur Ausbildungsordnung passen, nicht zu einer allgemeinen Vorlage. Die folgenden Angaben sind die Eckdaten, an denen sich Ausbilder und Prüfungsausschuss orientieren.

Regelausbildungsdauer

2 Jahre

Zuständige Stelle

die IHK

Ausbildungsordnung

Gastronomieberufeausbildungsverordnung (GastroAusbV) vom 9. März 2022, BGBl. I S. 314, in Kraft seit 1. August 2022; der Beruf ist mit dieser Ordnung neu geschaffen worden und hat die zweijährige Fachkraft im Gastgewerbe von 1998 abgelöst

Der Beruf ist jung: Er gibt es erst seit dem 1. August 2022. Vorgänger ist die zweijährige Fachkraft im Gastgewerbe aus der Gastgewerbeverordnung von 1998, die zum 31. Juli 2022 aufgehoben wurde. Nicht verwechseln mit der Umbenennung des dreijährigen Restaurantfachmanns – der heißt heute Fachmann beziehungsweise Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie.

Die Ausbildung dauert zwei Jahre und hat zwei Schwerpunkte, von denen einer im Ausbildungsvertrag steht: Restaurantservice oder Systemgastronomie. Der Schwerpunkt bringt 16 zusätzliche Wochen in bestimmten Berufsbildpositionen – im Restaurantservice bei Wirtschaftsdienst und Service, in der Systemgastronomie bei Küche beziehungsweise Produktion und beim Umgang mit Gästen.

Geprüft wird nicht gestreckt: Es gibt eine Zwischenprüfung und eine Abschlussprüfung. Die Zwischenprüfung soll im dritten Ausbildungshalbjahr stattfinden und deckt die ersten zwölf Monate ab. Ihr Prüfungsbereich heißt „Wirtschaftsdienst“ und besteht aus zwei gleich gewichteten Teilen: schriftliche Aufgaben in 60 Minuten und eine Arbeitsaufgabe in 60 Minuten. In die Endnote geht sie nicht ein – die Teilnahme ist aber Zulassungsvoraussetzung nach § 43 Abs. 1 Nr. 2 BBiG.

Die Abschlussprüfung hat drei Bereiche. „Produktion und Service“ zählt 60 Prozent und ist zweigeteilt: eine Arbeitsaufgabe über insgesamt 90 Minuten mit 70 Prozent des Bereichs – Bestellung annehmen, beraten, eine einfache Speise oder ein Getränk nach vorgegebener Rezeptur zubereiten und servieren, mit situativem Fachgespräch von höchstens zehn Minuten, wobei der Leistungsschwerpunkt deines Betriebes zugrunde gelegt wird – und schriftliche Aufgaben über 60 Minuten mit 30 Prozent. Dazu „Gasterlebnis, Verkaufsförderung und Warenlagerung“ schriftlich in 90 Minuten mit 30 Prozent, mit nach Schwerpunkt getrennten Aufgaben, und Wirtschafts- und Sozialkunde in 60 Minuten mit 10 Prozent.

Bestanden ist, wenn das Gesamtergebnis mindestens ausreichend ist, mindestens zwei Bereiche mindestens ausreichend sind und keiner ungenügend ist. Eine mündliche Ergänzungsprüfung von 15 Minuten ist nur für die schriftlich zu bearbeitenden Aufgaben möglich und wird 2 zu 1 gewichtet.

Und der Ausblick gehört zur Planung: Wer die Ausbildung erfolgreich abschließt, kann das dritte Jahr anschließen – im Restaurantservice zum Fachmann für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie, in der Systemgastronomie zum Fachmann für Systemgastronomie. In beiden Fällen entfällt Teil 1 der dortigen gestreckten Prüfung und 24 Monate werden angerechnet, wenn die Vertragsparteien es vereinbaren. Dein Berichtsheft läuft dabei ohne Bruch weiter.

Fachrichtungen und Schwerpunkte

  • Zwei Schwerpunkte, einer steht im Ausbildungsvertrag und bringt je 16 zusätzliche Wochen
  • Restaurantservice: zusätzliche Inhalte im Wirtschaftsdienst und im Service
  • Systemgastronomie: zusätzliche Inhalte in Küche beziehungsweise Produktion und im Umgang mit Gästen

Schreib im Berichtsheft mit, welcher Schwerpunkt in deinem Betrieb gilt. Der Prüfungsausschuss liest die Einträge vor diesem Hintergrund.

Was in welchem Ausbildungsjahr ins Berichtsheft gehört

Ein Berichtsheft, in dem im dritten Jahr noch die Themen des ersten stehen, fällt auf. Die Schwerpunkte sind aus Ausbildungsrahmenplan und Rahmenlehrplan für Fachkraft für Gastronomie abgeleitet.

1. Ausbildungsjahr

Gäste, Waren, Küche, Restaurant – und der Wirtschaftsdienst

Themenschwerpunkte

  • Umgang mit Gästen und Teammitgliedern, eigene Rolle im Betrieb, Gestaltung des Gasterlebnisses
  • Annahme und Einlagerung von Waren, Kühlkette und Lagerordnung
  • Grundlegende Aufgaben in der Küche oder in der Produktion – Lernfeld 3 mit 120 Stunden
  • Grundlegende Aufgaben im Wirtschaftsdienst: Pflege der Gast- und Wirtschaftsräume, Wäsche, Material
  • Grundlegende Aufgaben im Service: Restaurant vorbereiten, gastbezogenen Service durchführen
  • 320 Stunden Berufsschule in fünf Lernfeldern, die wortgleich auch für die dreijährigen Gastroberufe gelten

So kann es im Bericht stehen

  • Ware angenommen, Lieferschein der Bestellung zugeordnet und die Kühlkette dokumentiert.
  • Gastraum nach Tagesplanung eingedeckt und die Betriebsmittel bereitgestellt.
  • Einfache betriebstypische Speise nach Rezeptur hergestellt und portionsgerecht angerichtet.
  • Gast- und Wirtschaftsräume nach Reinigungsplan gepflegt und die Durchführung abgezeichnet.

2. Ausbildungsjahr

Beraten, servieren, kassieren – und der Schwerpunkt

Themenschwerpunkte

  • Gerichte, Menüs und Produkte anbieten und servieren – Lernfeld 6 mit 120 Stunden
  • Getränke anbieten und servieren, Sortiment und Empfehlungen
  • Am Getränkeausschank arbeiten, Ausschanktechnik und Hygiene
  • Zahlungen mit dem Gast abwickeln, Kassenabschlag, Differenzen klären
  • Unterstützung verkaufsfördernder Maßnahmen und die 16 Schwerpunktwochen
  • Lernfelder 6 bis 9 mit 280 Stunden; im dritten Halbjahr die Zwischenprüfung

So kann es im Bericht stehen

  • Bestellung aufgenommen, den Gast zu zwei Alternativen beraten und die Bestellung im Kassensystem erfasst.
  • Getränke am Ausschank ausgegeben, Schankanlage gereinigt und die Reinigung dokumentiert.
  • Eigenen Kassenabschlag erstellt und die Ursache einer Differenz von 3,20 € ermittelt.
  • Verkaufsfördernde Maßnahme unterstützt: Tagesempfehlung platziert und den Abverkauf festgehalten.

Beispiel-Wochenberichte Fachkraft für Gastronomie

Drei ausgeschriebene Wochen, wie sie ein Prüfungsausschuss gern liest: Tätigkeit, Werkzeug oder System, Ergebnis. Die Beispiele sind erfunden und enthalten keine echten Betriebs- oder Kundennamen – abschreiben bringt dir nichts, als Muster für deine eigene Woche schon.

Woche 9 – 1. Ausbildungsjahr

Wirtschaftsdienst und Küche
  • Montag: Ware angenommen, Lieferschein der Bestellung zugeordnet und die Kühlkette dokumentiert.
  • Dienstag: Gast- und Wirtschaftsräume nach Reinigungsplan gepflegt und die Durchführung abgezeichnet.
  • Mittwoch: In der Küche einfache betriebstypische Speisen nach Rezeptur hergestellt und angerichtet.
  • Donnerstag: Gastraum nach Tagesplanung eingedeckt und die Betriebsmittel bereitgestellt.
  • Freitag: Wäsche und Verbrauchsmaterial kontrolliert und den Bedarf für die Folgewoche gemeldet.

Berufsschule: Lernfeld 3 In der Küche arbeiten, Lernfeld 4 Das Restaurant vorbereiten und pflegen.

Woche 27 – 1. Ausbildungsjahr

Service im Restaurant
  • Montag: Gäste begrüßt, platziert und die Tageskarte erklärt.
  • Dienstag: Bestellungen aufgenommen und im Kassensystem erfasst; Reihenfolge der Ausgabe beachtet.
  • Mittwoch: Speisen und Getränke serviert und die Abräumregeln im Servicebereich geübt.
  • Donnerstag: Reklamation zu einer kalten Speise aufgenommen und die Lösung mit der Serviceleitung abgestimmt.
  • Freitag: Hygienemaßnahmen im Service angewendet und die Kontrolle abgezeichnet.

Berufsschule: Lernfeld 5 Gastbezogenen Service im Restaurant durchführen, Lernfeld 1 Die eigene Rolle im Betrieb mitgestalten.

Woche 16 – 2. Ausbildungsjahr

Beratung, Ausschank und Kasse
  • Montag: Gäste zu Gerichten beraten und passende Getränke empfohlen.
  • Dienstag: Getränke am Ausschank ausgegeben, Schankanlage gereinigt und die Reinigung dokumentiert.
  • Mittwoch: Zwischenprüfung vorbereitet: Aufgaben zum Wirtschaftsdienst wiederholt und eine Arbeitsaufgabe geübt.
  • Donnerstag: Eigenen Kassenabschlag erstellt und die Ursache einer Differenz von 3,20 € ermittelt.
  • Freitag: Tagesempfehlung platziert, den Abverkauf festgehalten und mit der Vorwoche verglichen.

Berufsschule: Lernfeld 7 Getränke anbieten und servieren, Lernfeld 9 Zahlungen mit dem Gast abwickeln.

Häufige Fehler im Berichtsheft als Fachkraft für Gastronomie

Die meisten Beanstandungen haben nichts mit Rechtschreibung zu tun, sondern damit, dass der Eintrag nicht zeigt, was du wirklich gemacht hast. Diese Punkte fallen bei Fachkräfte für Gastronomie besonders oft auf.

Mit dem Restaurantfachmann verwechselt

Fachkraft für Gastronomie ist der zweijährige Beruf mit den Schwerpunkten Restaurantservice und Systemgastronomie. Der frühere dreijährige Restaurantfachmann heißt heute Fachmann für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie. Wer Vorlagen für den falschen Beruf nutzt, richtet sein Heft nach einer anderen Prüfung.

Der Schwerpunkt bleibt unsichtbar

16 Wochen der Ausbildung hängen am Schwerpunkt, und im schriftlichen Bereich mit 30 Prozent sind die Aufgaben nach Restaurantservice und Systemgastronomie getrennt. Schreib mit, welcher bei dir gilt und welche Tätigkeiten dazugehören – sonst fehlt dir die Hälfte der Vorbereitung auf diesen Bereich.

„Service gemacht“ für eine ganze Woche

Zwei Jahre sind kurz, das Heft entsprechend schmal. Nenne Gästezahl, Bereich, Bestellablauf, Reklamationsfall und was du selbst entschieden hast. In der praktischen Prüfung sind es 90 Minuten mit Beratung, Zubereitung und Service – geübt wird das nur durch beschriebene Wochen.

Küche und Wirtschaftsdienst weggelassen

Die Zwischenprüfung hat genau einen Bereich, und der heißt „Wirtschaftsdienst“. Dazu steht im ersten Jahr „In der Küche arbeiten“ mit 120 Stunden. Wer nur Service dokumentiert, verliert für die Zwischenprüfung jede Vorbereitung und für Teil des ersten Jahres jeden Beleg.

Die Fortsetzung nicht mitgedacht

Wer das dritte Jahr anschließt, wird von Teil 1 der dortigen Prüfung befreit und bekommt 24 Monate angerechnet. Dafür muss der Nachweis über die zwei Jahre lückenlos vorliegen. Ein Heft mit Löchern macht aus einer geplanten Anrechnung eine Rückfrage bei der Kammer.

Stichtag 31.12.2026

Das Online-Berichtsheft der IHK wird abgeschaltet. Deine Nachweispflicht bleibt.

Zum 31.12.2026 endet das Online-Berichtsheft der IHK. Was verschwindet, ist ein Werkzeug – nicht die Pflicht. Nach § 13 Satz 2 Nr. 7 BBiG gehört das Führen eines schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweises zu deinen Pflichten als Auszubildende oder Auszubildender. Nach § 43 Abs. 1 Nr. 2 BBiG ist zur Abschlussprüfung außerdem nur zuzulassen, wer ordnungsgemäß geführte Ausbildungsnachweise über den Ausbildenden vorgelegt hat. Wenn du das IHK-Tool genutzt hast, exportiere deine Wochen, solange du noch Zugriff hast, und schreib lückenlos weiter.

Wie streng die IHK prüft und in welcher Form der Nachweis vorgelegt werden muss, entscheidet die zuständige Stelle selbst. Frag dort im Zweifel nach, bevor du auf ein Format umstellst.

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Der billigste Einstieg ist der teuerste Weg

Deine Ausbildung dauert keinen Monat, sondern drei Jahre. Und so lange brauchst du das Berichtsheft auch. Dieselbe Zeit, drei Wege:

Monats-Start3,99 € × 36 Monate
143,64 €
Jahres-Pass29,99 € × 3 Jahre
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Sorglos-Paketeinmal zahlen, fertig
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Das Sorglos-Paket kostet dich 44 Cent pro Wochenbericht. Danach nie wieder etwas.

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