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Hotel- und Serviceberuf – spezialisiert auf Hotelfachmann/-frau

Dein Berichtsheft für
Hotelfachmann/-frau.

Check-ins organisieren, Gäste beraten, Veranstaltungen betreuen, Zimmerkontrollen begleiten – im Hotelalltag bleibt kaum Zeit fürs Schreiben. AzubiBericht erstellt dir ein prüfungssicheres Berichtsheft als Hotelfachmann/-frau in wenigen Minuten.

Weniger Schreibstress, mehr Fokus auf Gäste und Abläufe

AzubiBericht übersetzt deine Einsätze an Rezeption, im Service und im Housekeeping in saubere, prüfungssichere Berichte – ohne Word- oder Excel-Chaos.

IHK-konforme Inhalte

Wir orientieren uns an typischen Tätigkeiten in Hotellerie, Service und Housekeeping. Deine Einsätze werden passend formuliert.

Strukturierte PDFs

Wochenübersicht, Seitenzahlen, Unterschriftsfelder – alles automatisch sauber aufgebaut und ausbildungsgeeignet.

Ideal für Rückstände

Wenn du mehrere Wochen nachtragen musst, unterstützt dich der Generator beim strukturierten Aufholen – ohne Copy-Paste.

Konkrete Tätigkeitsbeispiele für Hotelfachmann/-frau

Diese Beispiele zeigen typische Inhalte, die in deinem Berichtsheft nachvollziehbar und fachlich sauber dokumentiert werden sollten.

Check-in und Check-out-Prozesse inklusive Zahlungsabwicklung betreut.

Zimmerbelegung koordiniert und Housekeeping-Informationen abgestimmt.

Gästereklamationen aufgenommen, Lösungen organisiert und dokumentiert.

Frühstücks- und Veranstaltungsservice vorbereitet und begleitet.

Ausbildung Hotelfachmann/-frau: Dauer, Struktur und Prüfung

Dein Berichtsheft muss zur Ausbildungsordnung passen, nicht zu einer allgemeinen Vorlage. Die folgenden Angaben sind die Eckdaten, an denen sich Ausbilder und Prüfungsausschuss orientieren.

Regelausbildungsdauer

3 Jahre

Zuständige Stelle

die IHK

Ausbildungsordnung

Hotelberufeausbildungsverordnung vom 9. März 2022, BGBl. I S. 314, in Kraft seit 1. August 2022; sie hat die Gastgewerbeverordnung von 1998 abgelöst und regelt den Beruf gemeinsam mit dem Kaufmann für Hotelmanagement

Der Beruf heißt weiter Hotelfachmann beziehungsweise Hotelfachfrau, die Ordnung dahinter ist aber neu: Seit dem 1. August 2022 gilt die Hotelberufeausbildungsverordnung, und die Gastgewerbeverordnung von 1998 ist aufgehoben. Aus dem früheren Hotelkaufmann ist im selben Zug der Kaufmann für Hotelmanagement geworden. Vorlagen und Merkblätter von vor 2022 beschreiben eine Prüfung, die es nicht mehr gibt.

Geprüft wird gestreckt, eine Zwischenprüfung gibt es nicht. Teil 1 liegt im vierten Ausbildungshalbjahr und deckt die ersten 18 Monate ab. Der Prüfungsbereich heißt „Aufgaben am Empfang und gastronomische Angebote“ und zählt 25 Prozent. Er hat zwei Teile: zwei Arbeitsaufgaben mit 70 Prozent des Bereichs – „Arbeiten am Empfang“ und eine zweite Tätigkeit, die der Prüfungsausschuss aus Gästefeedback bearbeiten, Pflege von Gast- und Wirtschaftsräumen oder Warenannahme und -lagerung auswählt, insgesamt 60 Minuten mit einem situativen Fachgespräch von höchstens 15 Minuten – und schriftliche Aufgaben über 60 Minuten mit 30 Prozent.

Teil 2 hat vier Bereiche: „Veranstaltungen und Food-and-Beverage-Management“ schriftlich in 60 Minuten mit 15 Prozent, „Revenue-Management, Marketing und Verkauf“ schriftlich in 120 Minuten mit 25 Prozent, „Organisation des Beherbergungsbetriebes“ mit 25 Prozent und Wirtschafts- und Sozialkunde in 60 Minuten mit 10 Prozent.

„Organisation des Beherbergungsbetriebes“ ist kein schriftlicher Bereich, sondern ein fallbezogenes Fachgespräch von höchstens 20 Minuten mit 15 Minuten Vorbereitungszeit. Grundlage ist eine von zwei praxisbezogenen Fachaufgaben aus zwei unterschiedlichen Gebieten. Zusammen mit Teil 1 entscheiden also 50 Prozent der Note in Situationen, in denen du sprechen und handeln musst, nicht schreiben.

Wahlqualifikationen kennt die Verordnung nicht. Die Wahl findet auf Prüfungsebene statt: über die zweite Arbeitsaufgabe in Teil 1 und über die Gebiete des Fachgesprächs in Teil 2. Zusätzlich vereinbaren kannst du die Zusatzqualifikation „Bar und Wein“, die gesondert geprüft wird.

Weil so viel über Gespräche entschieden wird, ist das Berichtsheft hier besonders nützlich: Es liefert die Fälle. Ein überbuchter Abend, eine Reklamation, eine Gruppenanreise, eine Veranstaltung mit kurzfristiger Änderung – wer solche Situationen mit Ablauf und Entscheidung notiert hat, geht mit Beispielen ins Fachgespräch statt mit allgemeinen Sätzen.

Was in welchem Ausbildungsjahr ins Berichtsheft gehört

Ein Berichtsheft, in dem im dritten Jahr noch die Themen des ersten stehen, fällt auf. Die Schwerpunkte sind aus Ausbildungsrahmenplan und Rahmenlehrplan für Hotelfachmann/-frau abgeleitet.

1. Ausbildungsjahr

Empfang, Küche, Restaurant, Wirtschaftsdienst – der Betrieb von innen

Themenschwerpunkte

  • Beruf und Betrieb repräsentieren und die eigene Rolle als Gastgeberin oder Gastgeber finden
  • Warenwirtschaft im Haus: bestellen, annehmen, einlagern, pflegen, Kühlkette dokumentieren
  • Küchendienst: 120 Stunden gehen im ersten Berufsschuljahr allein an das Lernfeld zur Küche
  • Gastraum und Service: Restaurant vorbereiten und pflegen, gastbezogenen Service durchführen
  • Hygienemaßnahmen und das HACCP-Konzept, über die gesamte Ausbildung hinweg zu vermitteln
  • Das erste Berufsschuljahr mit 320 Stunden ist für alle sieben gastgewerblichen Berufe gleich – ein Wechsel im ersten Jahr kostet dich keinen Stoff

So kann es im Bericht stehen

  • Anreise von zwölf Gästen abgewickelt, Meldescheine aufgenommen und die Zimmerzuteilung angepasst.
  • Frühstücksbüffet aufgebaut, Temperaturen kontrolliert und die Nachbestückung organisiert.
  • Zimmerkontrolle nach Reinigung durchgeführt und zwei Mängel an das Housekeeping gemeldet.
  • Warenannahme durchgeführt, Lieferscheine abgeglichen und die Kühlkette dokumentiert.

2. Ausbildungsjahr

Empfang, Verkauf, Housekeeping, Marketing – und Teil 1 mit 25 Prozent

Themenschwerpunkte

  • Am Empfang arbeiten: Reservierung, Anreise, Abreise, Abrechnung, Beschwerden
  • Dienstleistungen und Angebote verkaufen, Zusatzleistungen anbieten
  • Im Housekeeping arbeiten, Reinigungsstandards und Zimmerkontrolle
  • Marketingpläne erarbeiten, Zielgruppen und Kanäle unterscheiden
  • Teil 1 im vierten Halbjahr: zwei Arbeitsaufgaben in 60 Minuten plus 60 Minuten schriftlich
  • Lernfelder 6 bis 9 mit 280 Stunden

So kann es im Bericht stehen

  • Reservierungsanfrage bearbeitet, Verfügbarkeit geprüft und die Bestätigung mit Stornobedingungen versendet.
  • Gästerechnung erstellt, Extraleistungen zugeordnet und die Zahlung abgewickelt.
  • Beschwerde über ein Zimmer aufgenommen, eine Lösung angeboten und den Vorgang dokumentiert.
  • Reinigungsstandard im Housekeeping geprüft und die Abweichungen in die Checkliste eingetragen.

3. Ausbildungsjahr

Organisieren, steuern, verkaufen – und das Fachgespräch

Themenschwerpunkte

  • Empfangs- und Reservierungsbereich organisieren, Belegung steuern
  • Managementaufgaben im Housekeeping durchführen, Personal und Material planen
  • Das gastronomische Angebot organisieren, Schnittstelle Küche und Service
  • Veranstaltungen verkaufen und organisieren, Angebot, Ablauf, Nachbereitung
  • Revenue-Management: Preise und Kontingente steuern, Kennzahlen lesen
  • Lernfelder 10 bis 13 mit 280 Stunden

So kann es im Bericht stehen

  • Belegungsplan für eine Messewoche erstellt und die Preise an die Nachfrage angepasst.
  • Veranstaltungsangebot für 40 Personen kalkuliert und den Ablaufplan mit Küche und Service abgestimmt.
  • Dienstplan im Housekeeping geplant und die Besetzung an die Anzahl der Abreisen angepasst.
  • Kennzahlen der Auslastung und des Durchschnittserlöses ausgewertet und die Abweichung erklärt.

Beispiel-Wochenberichte Hotelfachmann/-frau

Drei ausgeschriebene Wochen, wie sie ein Prüfungsausschuss gern liest: Tätigkeit, Werkzeug oder System, Ergebnis. Die Beispiele sind erfunden und enthalten keine echten Betriebs- oder Kundennamen – abschreiben bringt dir nichts, als Muster für deine eigene Woche schon.

Woche 12 – 1. Ausbildungsjahr

Empfang und Frühstücksservice
  • Montag: Anreise von zwölf Gästen abgewickelt, Meldescheine aufgenommen und die Zimmerzuteilung angepasst.
  • Dienstag: Frühstücksbüffet aufgebaut, Temperaturen kontrolliert und die Nachbestückung organisiert.
  • Mittwoch: Abreisen abgerechnet, Extraleistungen zugeordnet und die Zahlungen abgeschlossen.
  • Donnerstag: Zimmerkontrolle nach Reinigung durchgeführt und zwei Mängel an das Housekeeping gemeldet.
  • Freitag: Warenannahme begleitet, Lieferscheine abgeglichen und die Kühlkette dokumentiert.

Berufsschule: Lernfeld 4 Restaurant vorbereiten und pflegen, Lernfeld 2 Waren bestellen, annehmen, lagern und pflegen.

Woche 26 – 2. Ausbildungsjahr

Reservierung und Verkauf
  • Montag: Reservierungsanfragen bearbeitet, Verfügbarkeit geprüft und Bestätigungen mit Stornobedingungen versendet.
  • Dienstag: Gruppenanfrage für 20 Zimmer kalkuliert und das Angebot mit der Leitung abgestimmt.
  • Mittwoch: Beschwerde über ein Zimmer aufgenommen, Lösung angeboten und den Vorgang dokumentiert.
  • Donnerstag: Zusatzleistungen im Gespräch angeboten und den Erfolg über den Tag festgehalten.
  • Freitag: Teil 1 vorbereitet: Arbeiten am Empfang und Warenannahme als Aufgaben durchgespielt.

Berufsschule: Lernfeld 6 Am Empfang arbeiten, Lernfeld 7 Dienstleistungen und Angebote verkaufen.

Woche 15 – 3. Ausbildungsjahr

Veranstaltungen und Revenue-Management
  • Montag: Belegungsplan für eine Messewoche erstellt und die Preise an die Nachfrage angepasst.
  • Dienstag: Veranstaltungsangebot für 40 Personen kalkuliert und den Ablaufplan abgestimmt.
  • Mittwoch: Kurzfristige Änderung im Veranstaltungsablauf eingearbeitet und das Team informiert.
  • Donnerstag: Dienstplan im Housekeeping geplant und die Besetzung an die Abreisen angepasst.
  • Freitag: Kennzahlen zu Auslastung und Durchschnittserlös ausgewertet und die Abweichung erklärt.

Berufsschule: Lernfeld 10 Empfang- und Reservierungsbereich organisieren, Lernfeld 13 Veranstaltungen verkaufen und organisieren.

Häufige Fehler im Berichtsheft als Hotelfachmann/-frau

Die meisten Beanstandungen haben nichts mit Rechtschreibung zu tun, sondern damit, dass der Eintrag nicht zeigt, was du wirklich gemacht hast. Diese Punkte fallen bei Hotelfachfrauen und Hotelfachmänner besonders oft auf.

Abteilungen ohne Inhalt aufgezählt

„Einsatz im Housekeeping“ oder „am Empfang gearbeitet“ beschreibt eine Woche nicht. Nenne den Fall: welche Anreise, welche Beschwerde, welche Abrechnung, welche Entscheidung. Genau solche Fälle brauchst du im fallbezogenen Fachgespräch, das 25 Prozent zählt.

Vorlage von vor 2022 benutzt

Die Gastgewerbeverordnung von 1998 ist aufgehoben. Heute gilt die Hotelberufeausbildungsverordnung mit gestreckter Prüfung und Teil 1 im vierten Halbjahr. Ein Heft nach altem Muster richtet sich nach einer Prüfung, die für dich nicht mehr gilt.

Zahlen fehlen

Hotelarbeit ist voller Zahlen: Zimmeranzahl, Belegung, Durchschnittserlös, Gruppengröße, Veranstaltungsgäste, Reklamationsquote. Ein Eintrag mit Zahl lässt sich im Gespräch verteidigen, ein Eintrag ohne Zahl nicht.

Namen von Gästen im Heft

Das Berichtsheft liegt im Betrieb, in der Schule und bei der Kammer. Gästenamen, Zimmernummern mit Namen oder Zahlungsdaten haben darin nichts zu suchen. „Gruppenanreise mit 20 Zimmern“ und „Beschwerde über Zimmerreinigung“ sagen fachlich genau dasselbe.

Küche und Service als Fremdthema abgetan

Das erste Jahr ist für alle gastgewerblichen Berufe gleich, einschließlich 120 Stunden „In der Küche arbeiten“. Wer diese Zeit im Heft überspringt, kürzt ein Drittel des ersten Ausbildungsjahres weg – und es ist Prüfungsstoff von Teil 1.

Stichtag 31.12.2026

Das Online-Berichtsheft der IHK wird abgeschaltet. Deine Nachweispflicht bleibt.

Zum 31.12.2026 endet das Online-Berichtsheft der IHK. Was verschwindet, ist ein Werkzeug – nicht die Pflicht. Nach § 13 Satz 2 Nr. 7 BBiG gehört das Führen eines schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweises zu deinen Pflichten als Auszubildende oder Auszubildender. Nach § 43 Abs. 1 Nr. 2 BBiG ist zur Abschlussprüfung außerdem nur zuzulassen, wer ordnungsgemäß geführte Ausbildungsnachweise über den Ausbildenden vorgelegt hat. Wenn du das IHK-Tool genutzt hast, exportiere deine Wochen, solange du noch Zugriff hast, und schreib lückenlos weiter.

Wie streng die IHK prüft und in welcher Form der Nachweis vorgelegt werden muss, entscheidet die zuständige Stelle selbst. Frag dort im Zweifel nach, bevor du auf ein Format umstellst.

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Der billigste Einstieg ist der teuerste Weg

Deine Ausbildung dauert keinen Monat, sondern drei Jahre. Und so lange brauchst du das Berichtsheft auch. Dieselbe Zeit, drei Wege:

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