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Kaufmännische Ausbildung – spezialisiert auf Immobilienkaufmann/-frau

Dein Berichtsheft für
Immobilienkaufmann/-frau.

Exposés erstellen, Besichtigungen begleiten, Mietverträge vorbereiten, Rückfragen klären – in der Immobilienwirtschaft ist immer etwas los. AzubiBericht erstellt dir ein IHK-sicheres Berichtsheft als Immobilienkaufmann/-frau in wenigen Minuten.

Weniger Schreibstress, mehr Fokus auf deine Ausbildung

AzubiBericht übersetzt deinen Ausbildungsalltag in saubere, prüfungssichere Berichte – ohne Word- oder Excel-Chaos.

IHK-konforme Inhalte

Wir orientieren uns an offiziellen Rahmenlehrplänen für kaufmännische Berufe. Deine Tätigkeiten werden passend formuliert.

Strukturierte PDFs

Wochenübersicht, Seitenzahlen, Unterschriftsfelder – alles automatisch sauber aufgebaut und ausbildungsgeeignet.

Ideal für Rückstände

Wenn du mehrere Wochen nachtragen musst, unterstützt dich der Generator beim strukturierten Aufholen – ohne Copy-Paste.

Konkrete Tätigkeitsbeispiele für Immobilienkaufmann/-frau

Diese Beispiele zeigen typische Inhalte, die in deinem Berichtsheft nachvollziehbar und fachlich sauber dokumentiert werden sollten.

Wohnungsbesichtigung vorbereitet, Interessenten betreut und Selbstauskünfte geprüft.

Mietvertrag erstellt, Übergabeprotokoll gefertigt und Zählerstände aufgenommen.

Betriebskostenabrechnung vorbereitet und Verbrauchswerte den Einheiten zugeordnet.

Instandhaltungsauftrag ausgelöst, Handwerkerangebote verglichen und den Termin koordiniert.

Ausbildung Immobilienkaufmann/-frau: Dauer, Struktur und Prüfung

Dein Berichtsheft muss zur Ausbildungsordnung passen, nicht zu einer allgemeinen Vorlage. Die folgenden Angaben sind die Eckdaten, an denen sich Ausbilder und Prüfungsausschuss orientieren.

Regelausbildungsdauer

3 Jahre

Zuständige Stelle

die IHK

Ausbildungsordnung

Verordnung über die Berufsausbildung zum Immobilienkaufmann/zur Immobilienkauffrau (ImmobKfmAusbV) vom 14. Februar 2006, in Kraft seit 1. August 2006 und seither unverändert

Die Ausbildung dauert drei Jahre, zuständige Stelle ist die IHK. Die Vorgängerbezeichnung Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft ist seit 2006 abgelöst und gehört nicht mehr in Unterlagen.

Geprüft wird klassisch, nicht gestreckt: Die Zwischenprüfung soll in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres liegen, ist schriftlich, dauert höchstens 120 Minuten und deckt den Stoff des ersten Jahres ab – Ausbildungsbetrieb und Immobilienmarkt, Mietobjekte und Immobilienvermittlung, Wirtschafts- und Sozialkunde.

Die Abschlussprüfung hat vier Bereiche: Immobilienwirtschaft (schriftlich, höchstens 180 Minuten), Kaufmännische Steuerung und Dokumentation (höchstens 90 Minuten), Wirtschafts- und Sozialkunde (höchstens 90 Minuten, in der Praxis oft 60) und das mündliche Kundengespräch samt Teambesprechung mit höchstens 20 Minuten Vorbereitung und einem Gespräch, das 30 Minuten nicht überschreiten soll.

Die Verordnung nennt keine Prozentzahlen, sondern gibt der Immobilienwirtschaft gegenüber jedem anderen Bereich das doppelte Gewicht – das Verhältnis ist also 2 zu 1 zu 1 zu 1, gerechnet 40 zu 20 zu 20 zu 20 Prozent.

Das Sperrfach ist der mündliche Teil: Bestanden ist, wer im Gesamtergebnis, in mindestens zwei der drei schriftlichen Bereiche und im Bereich Kundengespräch und Teambesprechung mindestens ausreichend ist. Ein ungenügend in einem Bereich bedeutet nicht bestanden. Einen Report oder eine Präsentation wie in anderen kaufmännischen Berufen gibt es hier nicht.

Im Ausbildungsvertrag werden zwei Wahlqualifikationen festgelegt, je vier Monate im dritten Ausbildungsjahr. Geprüft wird genau eine davon, und zwar im mündlichen Bereich. Die Meldung ist verbindlich und lässt sich später nicht ändern – deshalb sollten beide Einheiten im Heft des dritten Jahres sichtbar sein.

Fachrichtungen und Schwerpunkte

  • Wahlqualifikation Steuerung und Kontrolle im Unternehmen
  • Wahlqualifikation Gebäudemanagement
  • Wahlqualifikation Maklergeschäfte
  • Wahlqualifikation Bauprojektmanagement
  • Wahlqualifikation Wohnungseigentumsverwaltung

Schreib im Berichtsheft mit, welcher Schwerpunkt in deinem Betrieb gilt. Der Prüfungsausschuss liest die Einträge vor diesem Hintergrund.

Was in welchem Ausbildungsjahr ins Berichtsheft gehört

Ein Berichtsheft, in dem im dritten Jahr noch die Themen des ersten stehen, fällt auf. Die Schwerpunkte sind aus Ausbildungsrahmenplan und Rahmenlehrplan für Immobilienkaufmann/-frau abgeleitet.

1. Ausbildungsjahr

Betrieb, Vermietung, Bestandspflege

Themenschwerpunkte

  • Der Ausbildungsbetrieb: Aufbau, Rechtsform, Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
  • Immobilienbewirtschaftung: Vermietung von Wohnraum, Mietvertrag, Übergabe
  • Kaufmännische Steuerung und Kontrolle: Belege, Zahlungsverkehr, Kostenarten
  • Marktorientierung: Angebot und Nachfrage am Wohnungsmarkt
  • Organisation, Information und Kommunikation im Unternehmen
  • Lernfelder 1 bis 5: Berufsausbildung mitgestalten, Unternehmen repräsentieren, Werteströme erfassen, Wohnräume vermieten und verwalten

So kann es im Bericht stehen

  • Wohnungsbesichtigung vorbereitet, Interessenten betreut und Selbstauskünfte datenschutzkonform ausgewertet.
  • Mietvertrag vorbereitet, Wohnfläche nach der Wohnflächenverordnung geprüft und das Übergabeprotokoll gefertigt.
  • Betriebskostenabrechnung vorbereitet: Kostenarten auf Umlagefähigkeit nach § 2 Betriebskostenverordnung geprüft und den Umlageschlüssel abgeglichen.
  • Heizkostenabrechnung geprüft und die Verteilung nach der Heizkostenverordnung kontrolliert.

2. Ausbildungsjahr

Mietverhältnisse steuern, Eigentum verwalten

Themenschwerpunkte

  • Mieterhöhung, Mietrückstand, Kündigung und deren Fristen
  • Pflege des Immobilienbestandes: Instandhaltung, Modernisierung, Wirtschaftlichkeit
  • Grundlagen des Wohnungseigentums: Teilungserklärung, Eigentümerversammlung, Wirtschaftsplan
  • Verwaltung gewerblicher Objekte
  • Erwerb, Veräußerung und Vermittlung von Immobilien
  • Lernfelder 6 bis 9: Gewerbliche Objekte, Grundstücke erwerben, Bauprojekte begleiten, Wohnungseigentum verwalten

So kann es im Bericht stehen

  • Mieterhöhung nach Vergleichsmiete vorbereitet, Wartefrist und Kappungsgrenze nach § 558 BGB geprüft.
  • Mietrückstand bearbeitet: Mahnung erstellt und die Unterlagen für das gerichtliche Mahnverfahren zusammengestellt.
  • Eigentümerversammlung vorbereitet: Einladung mit Tagesordnung nach § 23 WEG, Wirtschaftsplan und Jahresabrechnung nach § 28 WEG.
  • Modernisierung begleitet, Wirtschaftlichkeit geprüft und die Mieterhöhung nach § 559 BGB gerechnet.

3. Ausbildungsjahr

Bauen, Finanzieren und die zwei Wahlqualifikationen

Themenschwerpunkte

  • Begleitung von Bauvorhaben: Baumaßnahmen, Erschließung, Unterlagen
  • Finanzierung: Annuitätendarlehen, Tilgungsplan, Effektivverzinsung, Förderung
  • Jahresabschlussarbeiten und Informationen zur Unternehmenssteuerung
  • Die erste gewählte Wahlqualifikation (vier Monate)
  • Die zweite gewählte Wahlqualifikation (vier Monate)
  • Lernfelder 10 bis 13: Immobilien vermitteln, finanzieren, gesamtwirtschaftliche Einflüsse, Jahresabschluss

So kann es im Bericht stehen

  • Finanzierung gerechnet: Annuitäten verglichen, Tilgungsplan aufgestellt und einen Förderantrag vorbereitet.
  • Bauantrag unterstützt: Bauzeichnungen gelesen und die Unterlagen zusammengestellt.
  • In der Wahlqualifikation Maklergeschäfte einen Maklervertrag vorbereitet und die notarielle Beurkundung abgestimmt.
  • In der Wahlqualifikation Wohnungseigentumsverwaltung Wirtschaftsplan, Jahresabrechnung und Vermögensbericht nach § 28 WEG erstellt.

Beispiel-Wochenberichte Immobilienkaufmann/-frau

Drei ausgeschriebene Wochen, wie sie ein Prüfungsausschuss gern liest: Tätigkeit, Werkzeug oder System, Ergebnis. Die Beispiele sind erfunden und enthalten keine echten Betriebs- oder Kundennamen – abschreiben bringt dir nichts, als Muster für deine eigene Woche schon.

Woche 15 – 1. Ausbildungsjahr

Vermietung und Bestandspflege
  • Montag: Zwei Besichtigungen begleitet, Interessenten betreut und Selbstauskünfte auf Vollständigkeit geprüft.
  • Dienstag: Mietvertrag für eine Dreizimmerwohnung vorbereitet und die Wohnfläche gegen den Aufmaßplan geprüft.
  • Mittwoch: Übergabeprotokoll gefertigt, Zählerstände aufgenommen und Schlüssel quittiert.
  • Donnerstag: Betriebskostenabrechnung vorbereitet: Kostenarten auf Umlagefähigkeit geprüft, Umlageschlüssel Wohnfläche kontrolliert.
  • Freitag: Handwerkerrechnungen geprüft, kontiert und zur Zahlung freigegeben.

Berufsschule: Lernfeld 4 Wohnräume vermieten, Lernfeld 5 Wohnräume verwalten und Bestände pflegen.

Woche 28 – 2. Ausbildungsjahr

Mietverhältnisse und Wohnungseigentum
  • Montag: Mieterhöhung vorbereitet, Mietspiegel ausgewertet und Kappungsgrenze geprüft.
  • Dienstag: Mietrückstand bearbeitet, Mahnung erstellt und die Frist für die weitere Beitreibung notiert.
  • Mittwoch: Eigentümerversammlung vorbereitet: Einladung mit Tagesordnung erstellt und Wirtschaftsplan geprüft.
  • Donnerstag: Instandhaltungsauftrag ausgelöst, drei Angebote verglichen und die Vergabe dokumentiert.
  • Freitag: Modernisierungsmaßnahme kalkuliert und die Mieterhöhung nach § 559 BGB berechnet.

Berufsschule: Lernfeld 9 Wohnungseigentum begründen und verwalten, Lernfeld 6 Gewerbliche Objekte bewirtschaften.

Woche 22 – 3. Ausbildungsjahr

Finanzierung und Wahlqualifikation
  • Montag: Finanzierungsvergleich erstellt: zwei Annuitätendarlehen mit Tilgungsplan und Effektivzins gegenübergestellt.
  • Dienstag: Förderantrag vorbereitet und die Unterlagen auf Vollständigkeit geprüft.
  • Mittwoch: Bauvorhaben begleitet: Bauzeichnung gelesen und die Erschließung mit dem Planer abgestimmt.
  • Donnerstag: In der Wahlqualifikation Maklergeschäfte einen Maklervertrag vorbereitet und den Provisionsanspruch gesichert.
  • Freitag: Vermögensbericht für eine Eigentümergemeinschaft nach § 28 WEG erstellt.

Berufsschule: Lernfeld 11 Immobilien finanzieren, Lernfeld 10 Immobilien vermitteln.

Häufige Fehler im Berichtsheft als Immobilienkaufmann/-frau

Die meisten Beanstandungen haben nichts mit Rechtschreibung zu tun, sondern damit, dass der Eintrag nicht zeigt, was du wirklich gemacht hast. Diese Punkte fallen bei Immobilienkaufleute besonders oft auf.

Die zwei Wahlqualifikationen sind nicht sichtbar

Je vier Monate im dritten Jahr, und genau eine davon wird mündlich geprüft. Steht im Vertrag Maklergeschäfte, im Heft aber nur Bestandsvermietung, ist der Widerspruch sichtbar – und die Meldung an die IHK ist verbindlich und nicht mehr änderbar.

Bauen und Finanzieren fehlen komplett

Baumaßnahmen und Finanzierung sind Pflichtinhalte des dritten Jahres und Prüfungsstoff. In reinen Verwaltungsbetrieben kommen sie im Alltag selten vor – dann fehlen sie auch im Heft. Frag früh nach einem Einsatz oder einer Unterweisung dazu.

Zu allgemeine Einträge

„Betriebskosten gemacht“ ist kein Nachweis. Besser: Betriebskostenabrechnung für ein Objekt vorbereitet, Umlagefähigkeit nach § 2 Betriebskostenverordnung geprüft, Umlageschlüssel Wohnfläche kontrolliert, Abrechnungsfrist geprüft.

Mieterdaten im Heft

Der Nachweis wird bei mehreren IHKs digital eingereicht. Klarnamen, Adressen und Kontodaten von Mietern gehören nicht hinein – nimm Objekt- und Mieternummern. Die Verschwiegenheitspflicht steht in § 13 Satz 2 Nr. 6 BBiG.

Erwartung, das Heft zähle in die Note

Mehrere IHKs stellen ausdrücklich klar: Der Ausbildungsnachweis wird in der Prüfung nicht bewertet. Er entscheidet über die Zulassung. Das ist kein Grund, ihn liegen zu lassen – bei falschen Angaben kann eine bereits erteilte Zulassung widerrufen werden.

Stichtag 31.12.2026

Das Online-Berichtsheft der IHK wird abgeschaltet. Deine Nachweispflicht bleibt.

Zum 31.12.2026 endet das Online-Berichtsheft der IHK. Was verschwindet, ist ein Werkzeug – nicht die Pflicht. Nach § 13 Satz 2 Nr. 7 BBiG gehört das Führen eines schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweises zu deinen Pflichten als Auszubildende oder Auszubildender. Nach § 43 Abs. 1 Nr. 2 BBiG ist zur Abschlussprüfung außerdem nur zuzulassen, wer ordnungsgemäß geführte Ausbildungsnachweise über den Ausbildenden vorgelegt hat. Wenn du das IHK-Tool genutzt hast, exportiere deine Wochen, solange du noch Zugriff hast, und schreib lückenlos weiter.

Wie streng die IHK prüft und in welcher Form der Nachweis vorgelegt werden muss, entscheidet die zuständige Stelle selbst. Frag dort im Zweifel nach, bevor du auf ein Format umstellst.

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Deine Ausbildung dauert keinen Monat, sondern drei Jahre. Und so lange brauchst du das Berichtsheft auch. Dieselbe Zeit, drei Wege:

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