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Kaufmännische Ausbildung – spezialisiert auf Kaufmann/-frau für Groß- und Außenhandelsmanagement

Dein Berichtsheft für
Kaufmann/-frau für Groß- und Außenhandelsmanagement.

Angebote, Aufträge, Logistik, Zoll – dein Tag ist voll. Mit AzubiBericht dokumentierst du deine Ausbildungswochen als Kaufmann/-frau für Groß- und Außenhandelsmanagement IHK-konform und in wenigen Minuten.

Weniger Schreibstress, mehr Fokus auf deine Ausbildung

AzubiBericht übersetzt deinen Ausbildungsalltag in saubere, prüfungssichere Berichte – ohne Word- oder Excel-Chaos.

IHK-konforme Inhalte

Wir orientieren uns an offiziellen Rahmenlehrplänen für kaufmännische Berufe. Deine Tätigkeiten werden passend formuliert.

Strukturierte PDFs

Wochenübersicht, Seitenzahlen, Unterschriftsfelder – alles automatisch sauber aufgebaut und ausbildungsgeeignet.

Ideal für Rückstände

Wenn du mehrere Wochen nachtragen musst, unterstützt dich der Generator beim strukturierten Aufholen – ohne Copy-Paste.

Konkrete Tätigkeitsbeispiele für Kaufmann/-frau für Groß- und Außenhandelsmanagement

Diese Beispiele zeigen typische Inhalte, die in deinem Berichtsheft nachvollziehbar und fachlich sauber dokumentiert werden sollten.

Anfrage eines Geschäftskunden kalkuliert und Angebot mit Staffelpreisen erstellt.

Bestellung beim Lieferanten ausgelöst und Liefertermin nachverfolgt.

Wareneingangsrechnung mit Bestellung und Lieferschein abgeglichen und zur Zahlung freigegeben.

Transportdokumente für eine Auslandssendung vorbereitet und Zollangaben geprüft.

Ausbildung Kaufmann/-frau für Groß- und Außenhandelsmanagement: Dauer, Struktur und Prüfung

Dein Berichtsheft muss zur Ausbildungsordnung passen, nicht zu einer allgemeinen Vorlage. Die folgenden Angaben sind die Eckdaten, an denen sich Ausbilder und Prüfungsausschuss orientieren.

Regelausbildungsdauer

3 Jahre

Zuständige Stelle

die Industrie- und Handelskammer

Ausbildungsordnung

Groß-und-Außenhandelsmanagement-Kaufleute-Ausbildungsverordnung vom 19. März 2020, zuletzt geändert 2021

Seit der Neuordnung 2020 heißt der Beruf Kaufmann beziehungsweise Kauffrau für Groß- und Außenhandelsmanagement; der Vorgänger war Kaufmann im Groß- und Außenhandel. Geprüft wird als gestreckte Abschlussprüfung, eine Zwischenprüfung gibt es nicht.

Teil 1 soll im vierten Ausbildungshalbjahr stattfinden, deckt die Inhalte der ersten 15 Ausbildungsmonate ab und zählt mit 25 Prozent in das Gesamtergebnis.

In Teil 2 kommen die prozessorientierte Organisation der Groß- beziehungsweise Außenhandelsgeschäfte mit 30 Prozent, das fallbezogene Fachgespräch mit 20 Prozent, die kaufmännische Steuerung von Geschäftsprozessen mit 15 Prozent und Wirtschafts- und Sozialkunde mit 10 Prozent hinzu.

Für das Fachgespräch kannst du bei der Anmeldung die Reportvariante wählen. Dann beschreibst du zwei selbst durchgeführte betriebliche Fachaufgaben aus zwei verschiedenen Gebieten auf je höchstens drei Seiten. Bewertet wird nur das Gespräch – aber ohne saubere Aufzeichnungen aus dem Alltag wird der Report zur Erfindungsaufgabe.

Fachrichtungen und Schwerpunkte

  • Großhandel
  • Außenhandel
  • Wahlqualifikationen gibt es in diesem Beruf nicht; die Fachrichtung steht im Ausbildungsvertrag

Schreib im Berichtsheft mit, welcher Schwerpunkt in deinem Betrieb gilt. Der Prüfungsausschuss liest die Einträge vor diesem Hintergrund.

Was in welchem Ausbildungsjahr ins Berichtsheft gehört

Ein Berichtsheft, in dem im dritten Jahr noch die Themen des ersten stehen, fällt auf. Die Schwerpunkte sind aus Ausbildungsrahmenplan und Rahmenlehrplan für Kaufmann/-frau für Groß- und Außenhandelsmanagement abgeleitet.

1. Ausbildungsjahr

Sortiment, Beschaffung und der eigene Betrieb

Themenschwerpunkte

  • Der Ausbildungsbetrieb im Markt: Handelsstufen, Kundengruppen, Leistungen des Großhandels
  • Sortiment und Warenkenntnis: Artikelstammdaten, Qualitätsmerkmale, Substitutionsartikel
  • Beschaffung: Bedarfsermittlung, Anfrage, Angebotsvergleich, Bestellung
  • Wareneingang und Lagerhaltung: Prüfung, Einlagerung, Bestandsführung
  • Kaufmännische Grundlagen: Kaufvertrag, Lieferbedingungen, Zahlungsbedingungen
  • Arbeiten im Warenwirtschaftssystem: Belege erfassen, Daten pflegen, Auswertungen ziehen

So kann es im Bericht stehen

  • Bedarf für eine Artikelgruppe ermittelt und Anfragen an drei Lieferanten versendet.
  • Angebote nach Preis, Lieferzeit und Lieferbedingung verglichen und die Entscheidung begründet.
  • Wareneingang geprüft, Lieferschein mit der Bestellung abgeglichen und eine Mindermenge reklamiert.
  • Artikelstammdaten gepflegt und fehlende Zoll- und Gewichtsangaben ergänzt.

2. Ausbildungsjahr

Vertrieb, Kalkulation und Abwicklung

Themenschwerpunkte

  • Vertrieb im Geschäftskundengeschäft: Angebot, Verhandlung, Rahmenvereinbarungen, Nachfassen
  • Kalkulation: Bezugskalkulation, Handlungskosten, Verkaufskalkulation, Rabatte und Staffeln
  • Auftragsabwicklung: Auftragserfassung, Versandvorbereitung, Fakturierung
  • Zahlungsverkehr und Forderungen: Zahlungseingänge, Mahnwesen, Zahlungsziele
  • Außenhandel: Lieferbedingungen im internationalen Geschäft, Transportdokumente, Zollbezug
  • Reklamations- und Retourenbearbeitung mit Blick auf Kundenbindung

So kann es im Bericht stehen

  • Kundenanfrage kalkuliert und ein Angebot mit Staffelpreisen und Zahlungsbedingungen erstellt.
  • Bezugskalkulation eines Importartikels aufgestellt und Transport- sowie Nebenkosten eingerechnet.
  • Auftrag erfasst, Versandpapiere vorbereitet und den Liefertermin mit dem Lager abgestimmt.
  • Offene Posten geprüft und für zwei überfällige Rechnungen die erste Zahlungserinnerung erstellt.

3. Ausbildungsjahr

Steuern, auswerten, verantworten

Themenschwerpunkte

  • Beschaffungscontrolling: Lieferantenbewertung, Konditionen, Bestellmengenoptimierung
  • Vertriebscontrolling: Umsatz, Rohertrag, Kundenstruktur, Deckungsbeitrag
  • Prozesse im Handelsbetrieb gestalten: Schnittstellen zu Lager, Buchhaltung, Versand
  • Marketing im Großhandel: Preisgestaltung, Aktionen, Kundenbindungsmaßnahmen
  • Rechtliche Rahmen: Handels- und Zollrecht in der täglichen Anwendung, Aufbewahrungspflichten
  • Wirtschaftlichkeit von Entscheidungen begründen und vorstellen

So kann es im Bericht stehen

  • Lieferantenbewertung für eine Warengruppe erstellt und Termintreue sowie Reklamationsquote gegenübergestellt.
  • Rohertrag von zwei Kundengruppen verglichen und den Unterschied auf Rabattstruktur zurückgeführt.
  • Vorschlag für eine geänderte Bestellmenge erarbeitet und mit Lager- und Bestellkosten begründet.
  • Ausfuhrsendung vorbereitet: Dokumente zusammengestellt und die Angaben mit der Spedition abgestimmt.

Beispiel-Wochenberichte Kaufmann/-frau für Groß- und Außenhandelsmanagement

Drei ausgeschriebene Wochen, wie sie ein Prüfungsausschuss gern liest: Tätigkeit, Werkzeug oder System, Ergebnis. Die Beispiele sind erfunden und enthalten keine echten Betriebs- oder Kundennamen – abschreiben bringt dir nichts, als Muster für deine eigene Woche schon.

Woche 12 – 1. Ausbildungsjahr

Einkauf
  • Montag: Bedarfsliste für die Warengruppe Verbindungselemente aufgestellt und die Reichweite der Bestände geprüft.
  • Dienstag: Anfragen an drei Lieferanten erstellt und dabei Menge, Qualitätsanforderung und Wunschtermin vollständig angegeben.
  • Mittwoch: Angebote in einer Vergleichstabelle gegenübergestellt und den günstigsten Bezugspreis errechnet, nicht den günstigsten Listenpreis.
  • Donnerstag: Bestellung im Warenwirtschaftssystem ausgelöst und die Auftragsbestätigung gegen die Bestellung geprüft.
  • Freitag: Artikelstammdaten von 40 Positionen gepflegt und fehlende Zolltarifnummern nachgetragen.

Berufsschule: Bedarfsermittlung und Angebotsvergleich, Bestandteile des Kaufvertrags, Aufbau des Großhandels.

Woche 23 – 2. Ausbildungsjahr

Vertriebsinnendienst
  • Montag: Kundenanfrage über 18 Positionen kalkuliert und ein Angebot mit zwei Staffelpreisen erstellt.
  • Dienstag: Bezugskalkulation eines Importartikels aufgestellt und Fracht, Versicherung sowie Zoll eingerechnet.
  • Mittwoch: Nach dem Angebot telefonisch nachgefasst und die Einwände des Kunden zu Lieferzeit und Mindestmenge aufgenommen.
  • Donnerstag: Auftrag erfasst, Teillieferung mit dem Lager abgestimmt und den Kunden über den geänderten Termin informiert.
  • Freitag: Offene Posten geprüft und für zwei überfällige Rechnungen die Zahlungserinnerung erstellt.

Berufsschule: Verkaufskalkulation mit Handlungskosten, Zahlungsbedingungen und Mahnwesen.

Woche 16 – 3. Ausbildungsjahr

Controlling und Außenhandel
  • Montag: Lieferantenbewertung für eine Warengruppe erstellt und Termintreue, Reklamationsquote und Preisentwicklung zusammengeführt.
  • Dienstag: Rohertrag zweier Kundengruppen verglichen; der Unterschied ließ sich auf eine gewachsene Rabattstruktur zurückführen.
  • Mittwoch: Vorschlag für eine geänderte Bestellmenge erarbeitet und mit Bestell- und Lagerkosten gerechnet.
  • Donnerstag: Ausfuhrsendung vorbereitet, die erforderlichen Dokumente zusammengestellt und mit der Spedition abgeglichen.
  • Freitag: Ergebnisse der Lieferantenbewertung in der Abteilungsbesprechung vorgestellt und eine Maßnahme abgeleitet.

Berufsschule: Kennzahlen im Handelsbetrieb, Grundzüge des Außenhandels und der Zollabwicklung.

Häufige Fehler im Berichtsheft als Kaufmann/-frau für Groß- und Außenhandelsmanagement

Die meisten Beanstandungen haben nichts mit Rechtschreibung zu tun, sondern damit, dass der Eintrag nicht zeigt, was du wirklich gemacht hast. Diese Punkte fallen bei Kaufleute im Groß- und Außenhandel besonders oft auf.

Alles heißt „Angebot erstellt“

Im Innendienst entstehen viele Angebote, aber der Lerninhalt steckt in der Kalkulation. Schreib auf, welche Bestandteile du gerechnet hast und wie du auf den Preis gekommen bist. Sonst ist der Eintrag beliebig.

Abteilungen ohne Anfang und Ende

Dieser Beruf lebt vom Durchlauf durch Einkauf, Vertrieb, Lager und Buchhaltung. Wenn im Heft nicht steht, in welcher Abteilung du warst, kann der Prüfungsausschuss nicht erkennen, ob der Ausbildungsplan eingehalten wurde.

Außenhandel taucht nie auf

Der Außenhandelsteil steht im Berufsnamen. Wenn dein Betrieb importiert oder exportiert und davon nichts im Heft steht, fehlt ein prüfungsrelevanter Bereich. Halte auch kleine Berührungspunkte fest, etwa Zollangaben oder Transportdokumente.

Nur Tätigkeiten, keine Ergebnisse

„Offene Posten geprüft“ wird stark durch das Ergebnis: wie viele Positionen, welche Auffälligkeit, welche Konsequenz. Ein Ergebnis pro Eintrag macht aus einer Tätigkeitsliste einen Ausbildungsnachweis.

Stichtag 31.12.2026

Das Online-Berichtsheft der IHK wird abgeschaltet. Deine Nachweispflicht bleibt.

Zum 31.12.2026 endet das Online-Berichtsheft der IHK. Was verschwindet, ist ein Werkzeug – nicht die Pflicht. Nach § 13 Satz 2 Nr. 7 BBiG gehört das Führen eines schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweises zu deinen Pflichten als Auszubildende oder Auszubildender. Nach § 43 Abs. 1 Nr. 2 BBiG ist zur Abschlussprüfung außerdem nur zuzulassen, wer ordnungsgemäß geführte Ausbildungsnachweise über den Ausbildenden vorgelegt hat. Wenn du das IHK-Tool genutzt hast, exportiere deine Wochen, solange du noch Zugriff hast, und schreib lückenlos weiter.

Wie streng die Industrie- und Handelskammer prüft und in welcher Form der Nachweis vorgelegt werden muss, entscheidet die zuständige Stelle selbst. Frag dort im Zweifel nach, bevor du auf ein Format umstellst.

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Der billigste Einstieg ist der teuerste Weg

Deine Ausbildung dauert keinen Monat, sondern drei Jahre. Und so lange brauchst du das Berichtsheft auch. Dieselbe Zeit, drei Wege:

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