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Zahnmedizinischer Beruf – spezialisiert auf Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r

Dein Berichtsheft für
Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r.

Behandlungen vorbereiten, am Stuhl assistieren, Prophylaxesitzungen durchführen, Patienten verwalten – dein Praxisalltag ist voll. AzubiBericht erstellt dir ein prüfungssicheres Berichtsheft als Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r in wenigen Minuten.

Weniger Schreibstress, mehr Fokus auf Patient:innen und Behandlungen

AzubiBericht übersetzt Behandlungsassistenz, Prophylaxe und Verwaltung in saubere, prüfungssichere Berichte – ohne Word- oder Excel-Chaos.

IHK-konforme Inhalte

Tätigkeiten aus Stuhlassistenz, Hygiene und Verwaltung werden passend zum Ausbildungsrahmen formuliert.

Strukturierte PDFs

Wochenübersicht, Seitenzahlen, Unterschriftsfelder – alles automatisch sauber aufgebaut und ausbildungsgeeignet.

Ideal bei wechselnden Behandler:innen

Halte übersichtlich fest, mit welchen Zahnärzt:innen und bei welchen Behandlungen du mitgearbeitet hast.

Konkrete Tätigkeitsbeispiele für Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r

Diese Beispiele zeigen typische Inhalte, die in deinem Berichtsheft nachvollziehbar und fachlich sauber dokumentiert werden sollten.

Behandlungszimmer vorbereitet und benötigte Instrumente steril bereitgestellt.

Assistenz bei konservierenden Behandlungen inklusive Materialmanagement übernommen.

Röntgenablauf vorbereitet und Patientendaten korrekt dokumentiert.

Aufbereitung von Instrumenten gemäß Hygieneplan durchgeführt und protokolliert.

Ausbildung Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r: Dauer, Struktur und Prüfung

Dein Berichtsheft muss zur Ausbildungsordnung passen, nicht zu einer allgemeinen Vorlage. Die folgenden Angaben sind die Eckdaten, an denen sich Ausbilder und Prüfungsausschuss orientieren.

Regelausbildungsdauer

3 Jahre

Zuständige Stelle

die Landeszahnärztekammer

Ausbildungsordnung

Verordnung über die Berufsausbildung zum Zahnmedizinischen Fachangestellten vom 16. März 2022, BGBl. I S. 487, in Kraft seit 1. August 2022; sie hat die Verordnung von 2001 abgelöst

Zuerst der Rechtsstand, weil er oft veraltet zitiert wird: Seit dem 1. August 2022 gilt eine neue Ausbildungsordnung; die Fassung von 2001 ist ausdrücklich außer Kraft gesetzt. Mit ihr ist die Zwischenprüfung entfallen und durch eine gestreckte Abschlussprüfung ersetzt worden. Wer mit einem Muster von vor 2022 arbeitet, richtet sein Heft nach einer Prüfung, die es nicht mehr gibt.

Zuständige Stelle ist nicht die IHK, sondern die Landeszahnärztekammer – nach § 71 Abs. 6 BBiG. Sie errichtet die Prüfungsausschüsse und entscheidet über die Zulassung.

Teil 1 liegt im vierten Ausbildungshalbjahr und besteht aus zwei schriftlichen Bereichen: „Durchführen von Hygienemaßnahmen und Aufbereiten von Medizinprodukten“ in 60 Minuten mit 25 Prozent und „Empfangen und Aufnehmen von Patientinnen und Patienten“ in 60 Minuten mit 10 Prozent. Teil 1 zählt damit 35 Prozent – ein vergleichsweise hoher Anteil, und er liegt in der Mitte der Ausbildung.

Teil 2 hat drei Bereiche: „Assistieren bei und Dokumentieren von zahnärztlichen Maßnahmen“ mit 30 Prozent – eine Arbeitsaufgabe über 30 Minuten und ein auftragsbezogenes Fachgespräch von höchstens 30 Minuten, dazu 15 Minuten Vorbereitungszeit –, „Organisieren der Verwaltungsprozesse und Abrechnen von Leistungen“ schriftlich in 120 Minuten mit 25 Prozent und Wirtschafts- und Sozialkunde in 60 Minuten mit 10 Prozent.

Bemerkenswert ist die Verteilung: Hygiene und Medizinprodukteaufbereitung tragen 25 Prozent, Verwaltung und Abrechnung weitere 25 Prozent. Zwei Drittel der Prüfung entscheiden sich also außerhalb des Behandlungsstuhls. Der Ausbildungsrahmenplan spiegelt das: Für Hygienemaßnahmen sind 20 Wochen vorgesehen, für das Aufbereiten und Freigeben von Medizinprodukten weitere 20 Wochen, und für das Abrechnen zahnärztlicher Leistungen 8 Wochen in den ersten 18 Monaten und 15 Wochen danach.

Eine Besonderheit bei der Zulassung: Weil die Prüfung gestreckt ist, entscheidet die Kammer nach § 44 BBiG über Teil 1 und Teil 2 getrennt – und der Ausbildungsnachweis ist schon Voraussetzung für die Zulassung zu Teil 1 im vierten Halbjahr, nicht erst am Ende. Einen eigenen Nachweisparagrafen hat diese Verordnung nicht; es gilt direkt § 13 Satz 2 Nr. 7 BBiG.

Was in welchem Ausbildungsjahr ins Berichtsheft gehört

Ein Berichtsheft, in dem im dritten Jahr noch die Themen des ersten stehen, fällt auf. Die Schwerpunkte sind aus Ausbildungsrahmenplan und Rahmenlehrplan für Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r abgeleitet.

1. Ausbildungsjahr

Rolle, Patienten, Hygiene und Kariestherapie

Themenschwerpunkte

  • Die eigene Rolle im Ausbildungsbetrieb mitgestalten, Verschwiegenheitspflichten und berufsrechtliche Vorgaben einhalten
  • Patientinnen und Patienten empfangen, individuell betreuen und begleiten
  • Hygienemaßnahmen organisieren und Medizinprodukte aufbereiten – 20 plus 20 Wochen im Ausbildungsrahmenplan
  • Bei der Kariestherapie assistieren, Materialien vorbereiten und verarbeiten
  • Zahnärztliche Maßnahmen vorbereiten, dabei assistieren und nachbereiten
  • Lernfelder 1 bis 4 mit 280 Stunden

So kann es im Bericht stehen

  • Behandlungseinheit vorbereitet, Instrumententray für eine Füllungstherapie gerichtet und die Absaugung geprüft.
  • Medizinprodukte aufbereitet: gereinigt, desinfiziert, verpackt, sterilisiert und die Freigabe dokumentiert.
  • Bei einer Füllungstherapie assistiert, Kompositmaterial angemischt und trockenes Arbeitsfeld gehalten.
  • Patientenaufnahme durchgeführt, Anamnesebogen geprüft und die Angaben ins Praxissystem übernommen.

2. Ausbildungsjahr

Endodontie, Chirurgie, Notfall – und Teil 1 mit 35 Prozent

Themenschwerpunkte

  • Bei endodontischen Behandlungen assistieren, Instrumente und Materialien kennen
  • Bei chirurgischen Behandlungen assistieren, steriles Arbeiten und Nachsorge
  • Bei medizinischen Not- und Zwischenfällen handeln
  • Bei parodontologischen Behandlungen assistieren, Befunde erheben und dokumentieren
  • Praxisbedarf beschaffen und verwalten, Bestellwesen und Lagerhaltung
  • Teil 1 im vierten Halbjahr: zwei schriftliche Bereiche zu Hygiene und Patientenaufnahme

So kann es im Bericht stehen

  • Bei einer Wurzelkanalbehandlung assistiert, Spüllösungen vorbereitet und die Messwerte dokumentiert.
  • Chirurgischen Eingriff vorbereitet, steril abgedeckt und die Nachsorgehinweise ausgegeben.
  • Parodontalstatus erhoben, die Werte eingetragen und den Recall-Termin vereinbart.
  • Praxisbedarf bestellt, Lieferung geprüft und die Chargen für sterile Produkte erfasst.

3. Ausbildungsjahr

Prophylaxe, Prothetik, Röntgen und Abrechnung

Themenschwerpunkte

  • Bei prophylaktischen und kieferorthopädischen Behandlungen assistieren, über Prävention informieren
  • Bei prothetischen Behandlungen assistieren, Abformungen und Laborarbeiten koordinieren
  • Bildgebende Verfahren unter Beachtung von Strahlenschutzmaßnahmen durchführen
  • Arbeitsprozesse organisieren und Qualitätsmanagement umsetzen
  • Zahnärztliche Leistungen abrechnen: Kassen- und Privatabrechnung, Heil- und Kostenpläne
  • Lernfelder 10 bis 13 mit 280 Stunden

So kann es im Bericht stehen

  • Bei einer Prophylaxesitzung assistiert und über Mundhygiene altersgerecht informiert.
  • Abformung für eine Krone vorbereitet, das Material angemischt und den Laborauftrag ausgefüllt.
  • Röntgenaufnahme angefertigt, Strahlenschutzmaßnahmen angewendet und die Aufnahme beurteilt.
  • Heil- und Kostenplan erstellt, die Positionen zugeordnet und die Abrechnung vorbereitet.

Beispiel-Wochenberichte Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r

Drei ausgeschriebene Wochen, wie sie ein Prüfungsausschuss gern liest: Tätigkeit, Werkzeug oder System, Ergebnis. Die Beispiele sind erfunden und enthalten keine echten Betriebs- oder Kundennamen – abschreiben bringt dir nichts, als Muster für deine eigene Woche schon.

Woche 14 – 1. Ausbildungsjahr

Behandlungsassistenz und Aufbereitung
  • Montag: Behandlungseinheiten vorbereitet, Trays gerichtet und die Absaugung auf Funktion geprüft.
  • Dienstag: Medizinprodukte aufbereitet, verpackt, sterilisiert und die Freigabe dokumentiert.
  • Mittwoch: Bei einer Füllungstherapie assistiert, Komposit angemischt und trockenes Arbeitsfeld gehalten.
  • Donnerstag: Patientenaufnahme durchgeführt, Anamnesebogen geprüft und die Angaben übernommen.
  • Freitag: Reinigungs- und Desinfektionsplan abgearbeitet und die Kontrolle abgezeichnet.

Berufsschule: Lernfeld 3 Hygienemaßnahmen organisieren und Medizinprodukte aufbereiten, Lernfeld 4 Kariestherapie.

Woche 26 – 2. Ausbildungsjahr

Endodontie, Chirurgie und Prüfungsvorbereitung
  • Montag: Bei einer Wurzelkanalbehandlung assistiert, Spüllösungen vorbereitet und die Messwerte dokumentiert.
  • Dienstag: Chirurgischen Eingriff vorbereitet, steril abgedeckt und die Nachsorgehinweise ausgegeben.
  • Mittwoch: Parodontalstatus erhoben, Werte eingetragen und den Recall-Termin vereinbart.
  • Donnerstag: Notfallkoffer geprüft, Verfallsdaten kontrolliert und die Fehlmengen nachbestellt.
  • Freitag: Teil 1 vorbereitet: Hygienemaßnahmen, Aufbereitung und Patientenaufnahme wiederholt.

Berufsschule: Lernfeld 5 Patienten bei endodontischen Behandlungen begleiten, Lernfeld 7 Medizinische Notfälle begleiten.

Woche 18 – 3. Ausbildungsjahr

Prothetik, Röntgen und Abrechnung
  • Montag: Abformung für eine Krone vorbereitet, Material angemischt und den Laborauftrag ausgefüllt.
  • Dienstag: Röntgenaufnahme angefertigt, Strahlenschutzmaßnahmen angewendet und die Aufnahme beurteilt.
  • Mittwoch: Bei einer Prophylaxesitzung assistiert und über Mundhygiene altersgerecht informiert.
  • Donnerstag: Heil- und Kostenplan erstellt und die Positionen den Leistungen zugeordnet.
  • Freitag: Abrechnung des Monats vorbereitet, zwei Rückfragen geklärt und die Korrekturen vermerkt.

Berufsschule: Lernfeld 11 Patienten bei prothetischen Behandlungen begleiten, Lernfeld 12 Bildgebende Verfahren und Strahlenschutz.

Häufige Fehler im Berichtsheft als Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r

Die meisten Beanstandungen haben nichts mit Rechtschreibung zu tun, sondern damit, dass der Eintrag nicht zeigt, was du wirklich gemacht hast. Diese Punkte fallen bei Zahnmedizinische Fachangestellte besonders oft auf.

Ordnung von 2001 als Grundlage genommen

Seit dem 1. August 2022 gibt es keine Zwischenprüfung mehr, sondern Teil 1 im vierten Halbjahr mit 35 Prozent. Vorlagen und Ratgeber, die eine Zwischenprüfung beschreiben, beziehen sich auf die aufgehobene Fassung – und lassen dich den Termin unterschätzen, an dem ein Drittel der Note fällt.

Patientendaten im Heft

Namen, Geburtsdaten, Befunde oder Versichertennummern haben in einem Heft nichts zu suchen, das im Betrieb, in der Schule und bei der Kammer liegt. „Patient mit Wurzelkanalbehandlung an einem Molaren“ sagt fachlich alles, was nötig ist.

Aufbereitung ohne Verfahrensschritte

„Instrumente sterilisiert“ ist kein Nachweis. Reinigen, Desinfizieren, Prüfen, Verpacken, Sterilisieren, Freigeben, Chargendokumentation – das sind sieben Schritte, und die Aufbereitung von Medizinprodukten ist im Ausbildungsrahmenplan mit 20 Wochen bedacht. Der Prüfungsbereich dazu zählt 25 Prozent.

Abrechnung ausgelassen

„Organisieren der Verwaltungsprozesse und Abrechnen von Leistungen“ zählt 25 Prozent, und für das Abrechnen sieht der Ausbildungsrahmenplan 8 plus 15 Wochen vor. Heil- und Kostenpläne, Leistungsziffern, Rückfragen von Kassen: Das ist Prüfungsstoff und gehört mit Vorgang und Ergebnis ins Heft.

Röntgen taucht nie auf

Bildgebende Verfahren unter Beachtung von Strahlenschutzmaßnahmen sind eine eigene Berufsbildposition mit 10 Wochen im zweiten Ausbildungsabschnitt. Wenn im Heft keine Aufnahme vorkommt, fehlt ein Pflichtinhalt – und dem Betrieb fällt es spätestens bei der Vorlage auf.

Stichtag 31.12.2026

Das Online-Berichtsheft der IHK wird abgeschaltet. Deine Nachweispflicht bleibt.

Zum 31.12.2026 endet das Online-Berichtsheft der IHK. Was verschwindet, ist ein Werkzeug – nicht die Pflicht. Nach § 13 Satz 2 Nr. 7 BBiG gehört das Führen eines schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweises zu deinen Pflichten als Auszubildende oder Auszubildender. Nach § 43 Abs. 1 Nr. 2 BBiG ist zur Abschlussprüfung außerdem nur zuzulassen, wer ordnungsgemäß geführte Ausbildungsnachweise über den Ausbildenden vorgelegt hat. Wenn du das IHK-Tool genutzt hast, exportiere deine Wochen, solange du noch Zugriff hast, und schreib lückenlos weiter.

Wie streng die Landeszahnärztekammer prüft und in welcher Form der Nachweis vorgelegt werden muss, entscheidet die zuständige Stelle selbst. Frag dort im Zweifel nach, bevor du auf ein Format umstellst.

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